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10.06.02

Interessanter Linktip

"Statt Möllemann dazu zu nötigen, Läuterung zu heucheln, sollte man ihn zu der von ihm selbst geforderten Diskussion über Israel, den Nahostkonflikt, die Politik Scharons, den Zentralrat der Juden in Deutschland und über den Zustand der Meinungsfreiheit in Deutschland zwingen.  Man sollte ihn auffordern, zu sagen, was er mit seinen Andeutungen eigentlich genau meint und worauf sich diese Meinung stützt. Dann wird sich schnell herausstellen, dass er sich nicht nur im Ton vergreift, sondern in der Sache Unrecht beziehungsweise zu diesen Fragen gar nichts zu sagen hat....."

Die Zeit

10.06.02

Buchtipp "Verflucht und von Christus getrennt"

Johannes Gerloff "Verflucht und von Christus getrennt"
Israel und die Heidenvölker - Eine Studie zu Römer 9 -11

"Ich selber wünschte, verflucht und von Christus getrennt zu sein für meine Brüder", schreibt Paulus über sein Verhältnis zum Volk Israel in Römer 9. Heute wird die Diskussion der Christen um ihr Verhältnis zum jüdischen Volk von der Tatsache geprägt, dass im Namen Deutschlands Millionen Juden grausam ermordet wurden. Anhand von Römer 9-11 gibt Johannes Gerloff Hilfestellungen zur Beantwortung von Fragen nach der Haltung der christlichen Gemeinde zu Israel, dem Stand Israels als auserwähltes Volk und dem Plan und Inhalt von Gottes Handeln mit Israel und den nichtjüdischen Völkern.

Prädikat: Sehr wichtig - gerade in der heutigen Zeit! 
6,95 Euro die sich lohnen!

Zu beziehen unter unserer nachfolgenden Shoppingadresse:

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10.06.02

Waldbrände in Israel

Anhaltende Trockenheit und die Hitzewelle in Israel bedrohen weiterhin viele Hektar kostbaren und mühsam gepflanzten Waldes in Israel. Es lodern mehrere Feuer in Israels Wäldern. 
Vor allem am Berg Karmel ist ein gefährlicher Brand in der Nähe eines drusischen Dorfes ausgebrochen. 
Leider kommt es immer wieder zu Brandstiftungen in den vom KKL mit viel Engagement gepflanzten Wäldern. 

08.06.02

Arafats Schuld, Scharons Verantwortung

Die Terrorwarnungen, die Selbstmordanschläge, der Terror in Bevölkerungszentren. Es gibt Schrecken, an die man sich nicht gewöhnt. Es gibt Dinge, die kein 
Staat lange tolerieren kann. Es 
spielt keine Rolle, wer die 
Verantwortung für diesen oder 
jenen Anschlag übernimmt, ob 
es nun Islamischer Dschihad 
oder Tansim ist - dieses 
Blutvergießen ist Arafats Schuld.



Kommentar von Yoel Marcus, aus der israelischen Tageszeitung 
Ha’aretz, Übersetzung: Daniela Marcus



Im Nachhinein muss man zugeben, dass Scharon mit seiner Analyse 
von Arafats Charakter recht hatte (immerhin sind die beiden alte 
Bekannte). Er hatte recht, als er sagte, dass Arafats Wort nichts gilt und 
dass er kein Partner für ein Abkommen sein kann. Es stimmt, dass 
Arafat hier und da einen besonders mörderischen Anschlag verurteilt 
hat. Er tat dies wohl, um sich selbst vor Israels Vergeltungsschlägen 
oder vor internationaler Kritik, die im schaden könnte, zu schützen. 
Doch bis jetzt hat er nichts getan, was man vom Führer eines werdenden
Staates erwartet, nicht einmal, als er auf der Höhe seiner Macht in den 
Gebieten der PA stand. Er hat keine eindeutigen Anweisungen gegeben
- mit Unterstützung all der Kräfte, die er aufbieten kann-, um die 
Anschläge zu stoppen. Wenn Arafat den Terror den Verhandlungen 
vorzieht, so sind dies schlechte Nachrichten. Und wenn er den Terror 
beenden will, es ihm jedoch nicht länger möglich ist, dies zu tun, dann 
sind das auch schlechte Nachrichten. Wie man es auch betrachtet: 
Scharon lag mit seiner Aussage über Arafats Irrelevanz richtig. Der 
ranghohe Führer kann nicht einmal eine kümmerliche Auszeit nutzen, 
um zu prüfen, ob Scharons Versprechen hinsichtlich eines Friedens mit "schmerzhaften Konzessionen" ernst gemeint ist. Stattdessen bietet er 
Scharon die beste Entschuldigung der Welt, nicht einmal eine halbe 
Siedlung räumen zu müssen. All die Reden über "Reformen" sind 
"Schwachsinn", um einen ranghohen Offizier zu zitieren, wenn Arafat 
den Terror nicht unter Kontrolle bringen will oder kann.

Scharon, der auch kein Heiliger ist, begann die Idee zu verkaufen, 
Reformen in der PA müssten mit der Beseitigung Arafats beginnen. 
Doch auch wenn Arafat eine Plage ist, von der nichts im Koran 
geschrieben steht, zögert man doch damit, ihn zu entfernen. Israel 
möchte ganz sicher nicht in seine Liquidierung verwickelt werden. Und 
so stecken die arabischen Länder der Region im Schraubstock fest, 
weil Scharon eine Situation geschaffen hat, in der Israel auf alle Fälle 
der Mord an Arafat angehängt werden wird, selbst wenn dieser aufgrund 
eines Herzstillstandes in seinem eigenen Bett stirbt. Dies erklärt den 
gestrigen eiligen Rückzug aus Arafats Hauptquartier, nachdem die 
Armee dort aufgrund des Terroranschlages am Mittwoch eingedrungen 
war.

Seit den Tagen des Golfkrieges mögen Präsident Bush und seine 
Mitarbeiter Arafat nicht. Doch freundlich gesinnte arabische Länder und 
die EU bestehen darauf, dass Arafat in jedes Übereinkommen involviert 
werden muss, selbst als symbolische Gestalt oder als Führer eines 
Staates auf Rädern. Es ist ja nicht Arafat, der an oberster Stelle von 
Bushs nationaler Agenda steht, sondern der Irak. Was unser Thema 
betrifft, ist die US-Regierung in zwei Seiten gespalten: da ist Powells 
Seite, die auf eine Prinzipienerklärung drängt, die einem auf den 
Grenzen von 1967 basierenden Abkommen folgen soll. Und da ist die 
Einstellung der Garde von Papa Bush, Cheney und Rumsfeld, die sagt: 
Zur Hölle mit den Arabern und Europäern, wir schaffen den Irak auch 
ohne sie. Der US-Kongress steht bezüglich des Kampfes gegen den 
Terror vollkommen hinter Israel. Im November werden Kongresswahlen 
stattfinden und die Stimmen der Juden sind wichtiger denn je. Diese Prinzipienerklärung, die dazu dienen soll, den Konflikt in unserer Region beizulegen, ist also offensichtlich etwas, in das Bush - strampelnd und 
schreiend- hineingezogen wird.

Scharon reist nicht nach Washington, um ein Ultimatum vorgesetzt zu 
bekommen, sondern er reist als jemand, dessen Meinung wichtig ist, 
um nach den Konsultationen der arabischen Partner aus der Region, 
den endgültigen Standpunkt des Präsidenten zu formen. Wenn man das gemeinsame Interesse an der Terrorbekämpfung betrachtet, ist es keine
 gute Zeit für die Bush-Regierung, Druck auf Israel auszuüben. Doch weil 
Arafat in Washington derzeit ein Tabu ist, ist es für Scharon besonders 
wichtig, an seine Verantwortung, die er als Premierminister und als problematischer Freund trägt, zu denken und mit einer Menge 
Zuckerbrot zu diesem Treffen ins Weiße Haus zu gehen, damit Bush das 
Gefühl bekommt, Scharon hat noch etwas anderes zu bieten als das 
Mantra der Beseitigung Arafats. Scharon wird eine Speisekarte - 
eigentlich eine Preisliste - präsentieren müssen, die alles auflistet, was 
er bereit ist aufzugeben und was er dafür haben möchte, angefangen 
vom Räumen von Siedlungen bis zur Markierung der Grenze, wie er sie 
sich vorstellt. Bush muss das Gefühl bekommen, dass Scharon ihm 
etwas bieten kann, das das Eis bricht. Scharon kann es sich nicht 
leisten, als Schwarzmaler oder als Golda Meir in Hosen betitelt zu 
werden. Sicherheitszäune, Operation Schutzwall Nr. 2, 3 und 4, erneute Besetzung von Gaza? Dies sind nicht die Wege, die zu unserem Heil 
führen.

©2001 nahostfocus.de

08.06.02

Schützenhilfe für Möllemann

In Hamburg demonstrierten Rechtsextreme mit Plakaten die die Aufschrift trugen "Solidarität mit Möllemann". Die Geister die ich rief...

08.06.02

Linktip

Die "Welt am Sonntag" nimmt zu dem Verdacht Stellung, daß deutsche Spenden für den Terror gegen Israel genutzt werden:

Deutsche Spenden für den Terror gegen Israel

08.06.02

Der Terror hört nicht auf

Palästinensische Terroristen haben in der Nacht in der nördlich von Hebron gelegenen Ortschaft Karmeh Zur 3 Menschen getötet. Die Attentäter erschossen Ejal und Jael Sorek und ihren Mann in deren Wohnwagen. Jael war im 9 Monat schwanger; dieses ungeborene Leben wurde durch den Terroranschlag ebenfalls ausgelöscht. Mindestens 5 weitere Israelis wurden zum Teil schwer verletzt. Dieses grausame Verbrechen zeigt welch' verheerende Auswirkung die permanente internationale Kritik an dem von der israelischen Regierung genehmigten Bau von Wohnungen in den sog. "Siedlungen" hat. Ein Haus mit festen Mauern bietet  möglicherweise Schutz vor den Schüssen der Mörder - die Wände von Wohncontainern und provisorischen Bauten nicht wie sich an diesem Tag wieder unter Beweis gestellt hat.

In der Nähe von Rafah im Gazastreifen wurden Opfer verhindert, als zwei Hamas Mitglieder beim Anbringen einer Bombe starben; die Bombe war offensichtlich zu früh explodiert.

Ein weiterer Anschlag konnte verhindert werden, als ein mit Handgranaten und Gewehren bewaffneter Palästinenser versuchte über das Meer die jüdische Ortschaft  Dogit im Gazastreifen zu erreichen. Er wurde von der israelischen Marine rechtzeitig entdeckt und abgefangen.

In Samaria in der Ortschaft Jitzhar verletzte ein Terrorist vier Bewohner.

07.06.02

Beerdigung nach Terroranschlag   

Eine düstere Stimmung herrschte am Donnerstag in Hadera, wo neun der 17 Opfer des Terroranschlags vom Vortag beerdigt wurden. Im sonst so beschäftigten Stadtinneren waren viel weniger Menschen unterwegs als an anderen Tagen. „Hadera ist heute wie eine Geisterstadt“, sagte ein Falafelverkäufer aus dem nahen Dorf Jisr a-Zarka. Und fügte hinzu: „Nach einem Terroranschlag ist es immer etwas ruhiger, aber dieses Mal scheint die ganze Stadt auf dem Friedhof zu sein. Mein Boss ist auf der Beerdigung einer getöteten entfernten Verwandten. Er hat mich hier allein gelasse, mit kaum etwas zu tun.“ „Guck in die Gesichter der Menschen, die hier rumlaufen – keiner lächelt. Hadera ist nicht mehr die selbe Stadt. Das letze Jahr war schwer für uns. Es gibt kaum noch kulturelle Aktivitäten, jeder bleibt zu Hause, wenn er kann. Ich gehe mit meinen Kindern aus Angst vor Terroranschlägen nicht mehr auf den Hauptstraßen“ so Pazit Amit, die Mutter von zwei Kindern. Amit Reisel ist auch aus Hadera. Im Juli wollte er heiraten und überlegte sich schon seine Worte über seine Familie, darunter Bruder Dotan, für die Hochzeitsrede. Auf der Beerdigung seines 22 Jahre alten Bruders sagte er nun die liebevollen Worte unter Schock: „Wer hätte geglaubt, dass ich Deine Trauerrede halten würde. Ich wollte auf einer anderen Bühne über Dich reden, auf meiner Hochzeit.“ Auf dem Militärfriedhof von Hadera hatten sich Hunderte Trauergäste versammelt. „Photographen sind auch hier, sie nehmen Deine Beerdigung anstelle meiner Hochzeit auf. Ich werde dich nie vergessen...I love you,“ so Amit zu seinem Bruder, der unter den 17 Opfern vom Mittwoch war. In Hadera wurde außerdem der 50 Jahre alte Rechtsanwalt, Tzion Agmon, beerdigt. Am Mittwoch hatten er und sein Sohn Yuval gemeinsam den Bus 830 bestiegen. Weil der Bus voll war, saßen sie getrennt. Tzion saß vorne und Yuval im hinteren Teil des Busses. „Als ich im Krankenhaus lag“, so der leichtverletzte Yuval, „fragte ich, wo meine Mutter sei, man sagte mir, dass sie im Stau stecke. Aber ich wußte sofort, wo sie in Wirklichkeit war: in der Leichenschauhalle, um meinen Vater zu identifizieren.“ Tzion Agmon arbeitete als Staatsanwalt und war in mehreren Wohlfahrtsorganisationen aktiv. (Quelle: mehrere Berichte der JERUSALEM POST) 

(c)/ Quelle: Botschaft Israels/ Berlin, Jerusalem Post

07.06.02

Terrorintifada, High-Tech-Krise und Krise im Tourismus: Die Arbeitslosigkeit steigt

Das Zentralbüro für Statistik hat am Mittwoch verlautbart, dass in Israel derzeit 270.000 Personen ohne Arbeit sind. Das ist ein Rekord-Hoch, wie HA’ARETZ berichtete. Nach den vorliegenden Zahlen betrug die Arbeitslosigkeit im ersten Quartal 2002 bei Männer 10.6 % und 10.7 % unter Frauen.  

07.06.02

Interessante Studie zur Nahostberichterstattung

Das Israel-Bild in der Berichterstattung deutscher Printmedien zum Nahost-Konflikt – Eine Studie des Duisburger Instituts für Sprach und Sozialforschung (DISS) im Auftrag des American Jewish Committees kommt zu interessanten Analysen. Eine Kurzfassung lesen Sie unter dem nachfolgenden Link:

Die Nahostberichterstattung deutscher Medien

07.06.02

Israelis, Araber und Amerikaner kooperieren in Umweltfragen 

Eine Gruppe von Israelis, Palästinensern, Jordaniern und Amerikanern wird an einer Konferenz über Veränderungen der Umwelt in demokratischen Gesellschaften teilnehmen, die diese Woche in Washington D.C. beginnt, das berichtet YEDIOT AHARONOT. Die vom US-Außenministerium finanzierte Konferenz soll den Teilnehmern Strategien und Möglichkeiten im Zusammenhang mit politischen Themen im Bereich Umwelt vermitteln. Die Teilnehmer werden mit führenden Umwelt-Aktivisten und Lobbyisten, Regierungsbeamten und Abgeordneten aus dem Bereich der Umwelt-Gesetzgebung zusammenkommen. Im Anschluss an die Konferenz findet ein Sommerprogramm statt, in dessen Rahmen ein israelischer und eine arabischer Umweltexperte zur gemeinsamen Arbeit an Umweltprojekten in den USA beauftragt werden sollen, mit dem Ziel, dass diese Zusammenarbeit auch nach ihrer Rückkehr weitergeführt wird. An der israelischen Delegation sind auch Studenten des Arava Instituts für Umweltstudien in Kibbutz Ketura nahe der jordanischen und ägyptischen Grenze beteiligt. Der Direktor des Instituts David Lehrer sagte, „der Tag wird kommen, an dem der jetztige Konflikt beendet wird. Bis dahin werden sich unsere regionalen Umweltprobleme verschlimmert haben, und wir werden zusammenarbeiten müssen, um diese zu lösen.“ 

07.06.02

Israelische Kultur in Deutschland

Konzert mit der israelischen Sängerin Achinoam Nini (Noa) in Kassel am 7. und 8. Juni

Noa in Kassel

Ausstellungen, Buchlesungen etc.

Israelische Kultur in Deutschland

07.06.02

Busfahrer überlebt vierten Anschlag

Für den 60-jährigen Busfahrer Michael Ar´el, der beim jüngsten Busattentat nahe Megiddo mittelschwer verletzt wurde, war dies der vierte Terroranschlag, den er überlebte. "Die jungen Soldaten, die ich täglich fahre, lagen auf einmal verstreut um mich, und schrieen um Hilfe", erzählt Michael mit Tränen in den Augen von seinem Krankenbett aus. "Ich habe in drei Kriegen Israels mitgekämpft, aber so etwas Schreckliches habe ich noch nie in meinem Leben gesehen. Ich versuchte, wie auch andere, die verletzten Soldaten aus dem brennenden Bus herauszuziehen." Gestern und heute (Freitag) wurden die 17 Israelis beerdigt, 13 davon waren junge israelische Soldaten. Die israelische Tageszeitung Jediot Achronot zeigte Bilder von jubelnden Palästinensern, die im 100 Meter entfernten Megiddo-Gefängnis in Haft sitzen und durch den Zaun den brennenden Bus beobachten konnten.

Im Gazastreifen gab die Mutter des palästinensischen Selbstmordterroristen, Um Nidal, der saudischen Zeitung "A-Sharq al Awssat" ein Interview, in dem sie ihren 17-jährigen Sohn Mohammed für seine Tat bei Megiddo lobte. "Ich bin auf meine vier Söhne stolz, die ich alle erzogen habe, um gegen Israel Terroranschläge zu verüben", so Um Nidal aus Gaza.

(c)/ Quelle: NAI

06.06.02

Linktip

Hetze gegen Israel, Belohnung für Attentate - was der PLO-Chef mit den Fördergeldern der EU macht, ignorieren die Politiker in Brüssel. Finanziert haben sie auch Arafats Sicherheitsapparat, der vom Bundesnachrichtendienst ausgebildet wurde und jetzt unter Terrorverdacht steht...... 

"Die Zeit" nimmt zum Thema Stellung:

Arafat bombt, Europa zahlt (bitte anklicken)

06.06.02

Solidaritätsreise nach Israel "Komm mit"

Israel braucht Solidarität gerade in dieser schwierigen Zeit. Wer jetzt nach Israel kommt, beweist dadurch seine Freundschaft mit dem jüdischen Staat, wie es Pinny Millo, stellvertretender Staatssekretär aus dem Tourismusministerium in Jerusalem benannte.

Die Herausgeber der empfehlenswerten "Israel Heute" bieten in der Zeit vom 1. bis 9. September 2002 eine attraktive und interessante Solidaritätsreise zu einem attraktiven Reisepreis an. Nähere Informationen unter: 

Israel Heute - Christen an der Seite Israels e.V.
Berliner Str. 12, 34289 Zierenberg
Tel. 05606/3759, Fax 05606/1000
e-mail: Israel-Heute@t-online.de

06.06.06

 

"Eine historische Bewusstlosigkeit"  
Jürgen Möllemann hätte die unrühmliche Vergangenheit seines FDP-Landesverbandes studieren sollen, sagt der Historiker Norbert Frei

WELT am SONNTAG: Jürgen Möllemann ist mit seinen Äußerungen gegen Israel und gegen Michel Friedman nach rechts außen gedriftet. Überrascht das den Zeithistoriker?

Norbert Frei: Wenn man die Geschichte der FDP kennt, dann hatte man in den letzten Tagen durchaus Déjà-vu-Erlebnisse.

WamS: Sie spielen darauf an, dass die FDP in ihren Anfangsjahren nach dem Krieg weit rechts stand?

Frei: Das galt besonders für die FDP an Rhein und Ruhr, also für Möllemanns heutigen Landesverband. Dessen stramm rechte Führung machte Anfang der 50er Jahre dem so genannten Gauleiter-Kreis, einer Gruppe harter, hochrangiger Nationalsozialisten, ein regelrechtes Unterwanderungsangebot. Seinen Ausdruck fand dieses Projekt im nationalistischen "Deutschen Programm" der FDP, das eine große Sammlungsbewegung rechts von den Unionsparteien anstrebte. Dieses Vorhaben scheiterte erst, als die britische Besatzungsmacht die Häuptlinge des Gauleiter-Kreises 1953 verhaftete.

WamS: In diesem Wunsch nach Größe sind gewisse Parallelen zum heutigen 18-Prozent-Anspruch erkennbar. Trotzdem kann man Möllemann nicht für die Vorgänge in der FDP von 1952 verantwortlich machen.

Frei: Natürlich nicht. Aber was auffällt, ist seine demonstrative historische Bewusstlosigkeit. Ich habe den Eindruck, dass in der FDP das Wissen über die Vergangenheit der Partei ziemlich unterentwickelt ist. In der liberalen Selbstbespiegelung kommen die trüben 50er Jahre kaum vor. Aber ein nordrhein-westfälischer Parteivorsitzender sollte die Geschichte seines eigenen Landesverbandes kennen - und eine entsprechende Sensibilität an den Tag legen.

WamS: Der eigene Landesverband scheint das Möllemann bislang nicht übel zu nehmen. Aber in anderen Landesverbänden wird nach und nach Unmut und Kritik laut.

Frei: Es ist schon sehr interessant zu sehen, dass man die unterschiedlichen regionalen Traditionen der Liberalen auch noch in dieser aktuellen Diskussion wiedererkennen kann. So sind ja Möllemanns heftigste Widersacher in der südwestdeutschen FDP zu finden. Und die erste, die sich ihm in dieser Affäre entgegen stellte, war Hildegard Hamm-Brücher, eine der großen Figuren des sozialliberalen Freiburger Aufbruchs.

WamS: Worin genau besteht der politische Fehltritt Jürgen Möllemanns?

Frei: Es gehört zu den wichtigen Leistungen unserer politischen Kultur nach 1945, dass es gelang, den Antisemitismus politisch zu stigmatisieren. Das hat bis in die Gegenwart hinein funktioniert: Wenn Amtsträger demokratischer Parteien sich antisemitisch geäußert haben, dann endete das mit dem Hinauswurf aus der Partei oder wenigstens mit dem Rücktritt von allen Funktionen. Das war eine Art politisch-moralisches Grundgesetz der alten Bundesrepublik, das von den demokratischen Lizenzparteien der ersten Stunde entwickelt worden ist und sozusagen als normative Grenzmarkierung gegenüber dem Nationalsozialismus funktioniert hat.

WamS: Von einem Hinauswurf Möllemanns oder ähnlich drastischen Sanktionen war aber bislang nicht die Rede.

Frei: Was mich am meisten irritiert, sind die verhaltenen Reaktionen der politischen Klasse überhaupt - sieht man einmal ab von den Kalkulationen der Wahlkämpfer. Und dieses Ausbleiben eindeutiger Reaktionen wird nun von manchen sogar als befreiender Tabubruch gefeiert. Ich würde eher von einem Normenverfall sprechen.

WamS: Wo ist da der Unterschied?

Frei: Es wird so getan, als wäre man in der Bundesrepublik bisher daran gehindert worden, sich offen und kritisch zu äußern - was ein absoluter Unfug ist. Selbst der Antisemitismus war in der deutschen Gesellschaft - leider - nie verschwunden, also kann man auch nicht von Tabubruch sprechen.

WamS: Sie sagen Normenverfall. Wann wird die Bundesrepublik ganz ohne diese Normen auskommen müssen?

Frei: Vielleicht ist die Tatsache, dass sich Möllemann zwei Wochen lang so äußern konnte, ohne sich dafür Sanktionen einzuhandeln - vielleicht ist das schon ein Indiz dafür, dass sich die politische Kultur der Bundesrepublik zu lösen beginnt von ihrer festen normativen Begründung in der Erfahrung des Nationalsozialismus. Ich will das nicht hoffen, aber wissen werden wir das erst in ein paar Jahren.

WamS: Aber schon jetzt wurde heftig spekuliert, wie viel Prozent Wählerstimmen mit Möllemanns Auftritten zu holen sein könnten.

Frei: Es gibt in Deutschland einen mehr oder weniger festen Bodensatz von Antisemiten, aber die haben natürlich auch noch andere politische Interessen. Wenn eine demokratische Partei nun deren Antisemitismus im Wahlkampf bedient, dann ist das eine unerhörte Veränderung der politischen Kultur der Bundesrepublik. Beim Stimmenfang auf das antisemitische Potenzial zurückzugreifen - das hat sich bisher noch keine der staatstragenden Parteien getraut.

Das Gespräch führte Andreas Fasel.

Das Buch "Vergangenheitspolitik" von Norbert Frei ist erschienen bei C. H. Beck und dtv.

Das Deutsche Programm der FDP

Beim FDP-Bundesparteitag im November 1952 versuchte der rechte Parteiflügel unter Führung des nordrhein-westfälischen Landesvorsitzenden Friedrich Middelhauve das nationalistische "Deutsche Programm" gegen das "Liberale Manifest" durchzusetzen - ohne Erfolg. Entstanden war das Machwerk im Büro des FDP-Landtagsabgeordneten Ernst Achenbach, der ehemalige SS-Größen beschäftigte.

 

 


05.06.02

Rückblick: Der Sechstagekrieg 1967

Elf Jahre nach der Suezkrise begann der ägyptische Diktator Nasser wieder einen Krieg gegen Israel, der als Sechstagekrieg in die Geschichte eingehen sollte. Die arabischen Länder konnten die Niederlage von 1948 nicht verwinden und rüsteten mit russischer Hilfe enorm auf. Ägypten, Jordanien, Irak und Syrien fühlten sich stark genug, das Volk Israel zu überfallen. Ende Mai 1967 erklärten diese Länder die totale Mobilmachung. Alle diplomatischen Bemühungen Israels in Europa und Amerika blieben erfolglos. Die Menschen in den USA, in Frankreich und in Deutschland gingen aber auf die Straße und demonstrierten für Israel. In Israel bildete sich eine Einheitsregierung. Am 5. Juni 1967, um 7.55 Uhr, begann dieser Krieg; er endete am 10. Juni 1967 um 14.30 Uhr mit der Eroberung von Kuneitra auf den Golanhöhen.

In diesen sechs Tagen eroberte Israel die gesamte Sinai-Halbinsel, Judäa und Samaria, den Gazastreifen und die Golanhöhen zurück. Am 7. Juni kam auch die große Wende für Jerusalem: In nur 55 Stunden eroberten die israelischen Fallschirmjäger die biblische Altstadt von Jerusalem zurück. Um die arabischen Moscheen und die christlichen Kirchen zu schonen, verzichteten die israelischen Truppen auf den Einsatz von schweren Waffen. Dadurch verloren sie jedoch im Nahkampf in den engen Gassen Jerusalems 183 ihrer besten jungen Soldaten. Aber das Ziel war erreicht: Nach fast 2000 Jahren gehörte dem Volk Israel nun wieder die gesamte, ungeteilte Hauptstadt Jerusalem mit dem Tempelberg und der Klagemauer. Der Kommandant der voranstürmenden und siegreichen Einheit meldete dem Brigadekommandanten: »Har Ha'Bayith B'Yadenu! - Der Tempelberg ist in unseren Händen!« Auch Ministerpräsident Levi Eshkol, Verteidigungsminister Moshe Dayan und Generalstabschef Yitzchak Rabin trafen an der Klagemauer ein. Seit dem Tode von König Salomo vor 3000 Jahren gab es nun wieder ein geeintes Reich Israel mit der Hauptstadt Jerusalem. Angesichts dieses Wunders blies Oberrabbiner Shlomo Goren das Schofarhorn und sprach die prophetischen Worte aus: »Wir sind in das messianische Zeitalter eingetreten!

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Die Klagemauer ist unser, wir werden sie nie aufgeben.« Und Professor Joshua Prawer von der Hebräischen Universität ergänzte: »Fast 2000 Jahre sollte dieses Volk auf seine Erlösung warten, um nun mit lauschenden Ohren die nahenden Schritte des Messias zu vernehmen!« Obwohl Israel 800 gefallene Soldaten und 2600 Verwundete zu beklagen hatte, schenkte Gott seinem Volk wiederum einen gewaltigen Sieg. Das ganze Land der Bibel von Dan bis Beer Sheva, vom Mittelmeer bis zum Jordan, einschließlich Jerusalem und den Golanhöhen, gab Gott seinem Volk zurück.

 

 

05.06.02

 

Rückblick in die jüdische Geschichte

 

06.06.1391: Ferrand Martinez von Seville, stachelt die spanische Bevölkerung auf, das jüdische Viertel anzugreifen. Schon bald steckt der Judenhass ganz Spanien an. Über 10.000 Juden werden ermordet, viele Juden entscheiden sich unter Zwang zum Christentum zu konvertieren. Viele der neu-konvertierten praktizieren ihr Judentum heimlich weiter. Dies führt letztlich zu Inquisitionen. In Barcelona wurde das 400 Jahre alte jüdische Viertel total zerstört.


07.06.1981: Die israelische Luftwaffe greift die irakischen Kernreaktoren in Osiriq an und zerstört diese völlig. Die USA und die Opposition in Israel verurteilen Premierminister Menachem Begin aufs Schärfste. Jedoch nach der "Operation Wüsten Sturm" (Golfkrieg 1991) lobte das amerikanische Außenministerium diese Aktion und gab zu, daß dadurch wahrscheinlich unzählige Leben gerettet worden seien. Der Irak stand nach Geheimdienstinformationen unmittelbar vor der Fertigstellung der Atombombe. Der israelische Schlag warf die Nuklearforschung im Irak um Jahrzehnte zurück. 

 

Quelle: Eli Birnbaum, Jewishhistory.org.il, ICEJ

 

05.06.02


Antisemitismus in Russland

Tatiana Sapunova, eine 27 Jahre alte Russin, die von 
einer Explosion verletzt wurde, als sie an einer Straße vor 
Moskau ein anti-jüdisches Schild entfernen wollte, ist am 
Dienstag in Israel zur plastischen Chirurgie eingetroffen. 
Wie MA’ARIV berichtet, kommt die jüdische Gemeinschaft in 
Russland für alle notwendigen Behandlungskosten auf.

Sapunova fuhr auf der Kiev Autobahn außerhalb Moskaus, als 
die das Schild mit der Aufschrift „Tod den Juden“ erblickte. Sie 
hielt an, um den Schildpfosten aus dem Boden zu ziehen. Dabei 
löste sie eine Explosion aus, die ihr schwere Verbrennungen 
zufügte.

Die Israelische Botschaft in Moskau informierte Israel über 
Mängel in russischen Krankenhäusern und in Zusammenarbeit 
mit der Jüdischen Gemeinde Moskau wurde entschieden, 
Sapunova die Behandlung in Israel zu ermöglichen.

Der Vorfall nährte die Angst vor rassistischer Gewalt in 
Moskau, nachdem russische Skinheads mit einem „Krieg 
gegen Ausländer“ drohten. Einen Tag nach der Explosion, wurde 
ein jüdischer Junge in Moskau von Skinheads zusammen- 
geschlagen.

   

05.06.02

Wieder Terroranschlag gegen Israel

Heute um 7.00 H ist es in Israel wieder zu einem grausamen Terroranschlag gegen unschuldige Israelis gekommen. Nach ersten Angaben spricht der israelische Rundfunk von bis zu 17 getöteten Menschen und über 50 Verletzten. Unter den Opfern sind auch zahlreiche israelische Araber.
An einer belebten Kreuzung nahe Megiddo explodierte ein Auto hinter einem voll besetzten Bus der auf dem Weg von Tel Aviv nach Tiberias war. Der vollbesetzte Bus brannte völlig aus. Der Islamic Jihad hat die Verantwortung für die feige Tat übernommen.
Das israelische Sicherheitskabinett wurde zusammengerufen um über Maßnahmen nach dem Anschlag zu beraten. Ob der israelische Ministerpräsident Ariel Scharon wie geplant am Wochenende in die USA reist ist ungewiss.

n-tv Kommentar/ Ulrich Sahm

05.06.02

Bundestagsdebatte

In einer aktuellen Stunde wird heute im Deutschen Bundestag nach einem Antrag der SPD und Grünen über den Antisemitismusstreit debattiert. Der Antrag "Antisemitismus ächten - Zusammenarbeit in Deutschland stärken" stellt sich entschieden gegen das "antisemitische Argument, die Juden seinen schuld am Antisemitismus."

 

SPD: Keine Halbherzigkeiten beim Thema Antisemitismus

Die Jüdische Gemeinde Berlin hat heute - erstmalig - zu einer Demonstration vor der FDP-Zentrale in Berlin aufgerufen. Mehrere Hundert friedliche Demonstranten sind diesem "Aufstand der Demokraten" gefolgt.

Bericht zur Demonstration in Berlin

04.06.02

Bush lädt Sharon zu Gesprächen in die USA ein 

US-Präsident George Bush hat Israels Premierminister Sharon für kommenden Montag ins Weiße Haus eingeladen, um die aktuelle Lage im Nahen Osten sowie andere Themen zu besprechen. Dies gab Washington am Montagabend bekannt. Pressesprecher Ari Fleischer teilte mit, dass der Besuch im Zusammenhang stehe mit den „laufenden Beratungen ranghoher US-amerikanischer und israelischer Politiker, zur Förderung des Friedens und der Sicherheit im Nahen Osten.“ Sharon war erst am 7. Mai dieses Jahres in Washington gewesen. Am Wochenende wir Bush mit dem ägyptischen Präsidenten Hosni Mubarak in Camp David zusammentreffen. Syriens Außenminister Farouk Shara wird ebenfalls nächste Woche in Washington erwartet. Unterdessen sind CIA-Direktor George Tenet und der stellvertretende US-Außenminister für den Nahen Osten, William Burns, in der Region eingetroffen, um die Grundlagen zu Reformen der Palästinensischen Autonomiebehörde zu legen und eine multilaterale Friedenskonferenz vorzubereiten. Beide werden noch vor dem Treffen Bush-Mubarak Ende der Woche in Washington zurück erwartet. (JERUSALEM POST). 

04.06.02

Jerusalemer Doktorandin entwickelt neuen Aids-Behandlungstest 

Eine Studentin der Hebräischen Universität Jerusalem hat einen neuen, schnelleren und preisgünstigeren Test entwickelt, der die Resistenz eines Patienten auf seine Medikation feststellen kann. Viele AIDS-Kranke, die Medikamente zur Unterdrückung der Krankheit und gegen ihre Symptome einnehmen, entwickeln Resistenzen gegen die Arzneimittel. Das zwingt Arzt und Patient, alternative Medikationen zu probieren, was meistens langwierige Test mit sich zieht, bis die richtige Dosierung gefunden ist. Lital Alfonte, eine Doktorandin der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Hebräischen Universität Jerusalem, hat den neuartigen Test im Rahmen ihres Doktorats entwickelt und dafür den Kaye Preis für Innovationen der Universität erhalten. Das größte Problem mit dem AIDS-Virus sei, so Alfonte, die Geschwindigkeit, mit der er sich entwickelt und verändert und somit sich schnell gegen Medikamente immunisieren kann. Der neue Test untersucht ein Enzym, das dem Virus die Vervielfältigung erlaubt. Diese sogenannten Protasen werde zwei mal untersucht – einmal unter Medikation und einmal ohne. Der Vergleich gibt dann schon nach 24 Stunden die Reaktion des Patienten an. 

04.06.02

"Unsägliche Debatte"

"Ich glaube, daß er schon mit dem Feuer spielt" sagt der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Lehmann. Das Südwestrundfunk-Tagesgespräch mit dem katholischen Kardinal

Lesen: "Unsägliche Debatte"
Hören: "Unsägliche Debatte"

04.06.02

Zitate

"Ich erwarte ein ganz unmissverständliches Wort vom Vorsitzenden der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Karl Lehmann, und vom evangelischen Präses Manfred Kock."

Paul Spiegel, Präsident Zentralrat der Juden am 04.06.02 (Die Welt)

"Man kann in Deutschland nicht Ja zu den Selbstmordattentaten sagen. Wenn ich die Selbstmordattentate als legitimen Widerstand anerkenne, dann gebe ich der Gewalt freien Lauf. Und deshalb muss es dabei bleiben: Nichts legitimiert die Gewalt, sondern wir müssen gewaltfreie Konfliktlösungen finden. Solange diese Selbstmordattentate anhalten, sehe ich auch kein Licht am Ende des Tunnels für den Friedensprozess."

Rita Süssmuth in einem n-tv Interview am 03.06.02

03.06.02

Kurzmeldung

Der Mufti von Jerusalem, Akrama Sabri, hat sich gegenüber der in Abu Dhabi erscheinenden Zeitung "Al Bajan" für Selbstmordanschläge gegen israelische Zivilisten ausgesprochen.

(c)/ Quelle: Maariv, Botschaft Israels

03.06.02

Tageslosung

"Der Herr wird zurechtweisen viele Völker. Da werden sie ihre Schwerter zu Pflugscharen und ihre Spieße zu sicheln machen."
Jesaja 2,4

"Gott ist nicht ein Gott der Unordnung, sondern ein Gott des Friedens."
1. Korinther 14,33

(c)/ Quelle: Haenssler-Verlag/ Friedrich Reinhardt Verlag/ Ev. Brueder-Unitaet, Herrenhut

03.06.02

"Fall Möllemann"

Zum Anhören der Interviews ist jeweils der Realplayer erforderlich:

Henryk M. Broder: "Ein Kasper möchte Kanzler werden und scheut vor nichts zurück"
Heiner Geißler: "Politischer Schwachsinn"
Salomon Korn: "Es geht nur um Stimmenfang, egal was es moralisch kostet"

03.06.02

"Eine historische Bewusstlosigkeit"

In einem Interview mit der Welt am Sonntag attestiert der Historiker Norbert Frei der FDP bzw. dem NRW-Landesvorsitzenden Jürgen Möllemann "eine historische Bewusstlosigkeit" und vermisst nötige Sensibilität zum Thema "Antisemitismus". Lesen Sie das interessante Interview im nachfolgenden Link:

Eine historische Bewusstlosigkeit

31.05.02

Entschuldigung Möllemann's ? Fehlanzeige!

Gross war die Erwartung an die Sondersitzung der FDP um die unakzeptablen Vorwürfe von Jürgen Möllemann an die Richtung des Zentralrats der Juden aus der Welt zu schaffen. Herausgekommen ist die sog. "Berliner Erklärung" (von Hildegard Hamm-Brücher treffend bezeichnet "nichts als heiße Luft"): 

Entschuldigung für die Entgleisungen Möllemanns? - Fehlanzeige! 

Verurteilung der Äußerungen Möllemanns? - Fehlanzeige!

Ausschluß Karsli's aus der NRW-Landtagsfraktion? - Fehlanzeige!

SPD-Generalsekretär Franz Müntefering nannte das alles "kein Missverständnis, sondern knallhartes Kalkül." Dazu passt auch, daß Möllemann vor der Sitzung noch getönt hatte, der Gesamtvorgang sei notwendig gewesen, daß die FDP nach vorne käme. Nicht umsonst präsentiert man auf der Internetseite nach der halbseidenen Erklärung gegen den Vorwurf des Antisemitismus auf der Website der FDP im Anschluß stolz die im ZDF-Wahlbarometer gestiegenen Umfrageergebnisse für die FDP. Unterstützung bekommt Möllemann vom österreichischen Rechtspopulisten Jörg Haider, der darauf hinwies, daß die FPÖ die Politik, die Möllemann vertrete schon seit 1986 mache (Quelle: Bild am Sonntag).

"Die Berliner Erklärung"

Der Präsident des Zentralrats der Juden, Paul Spiegel, zeigte sich entsetzt über die Erklärung der FDP: "Wie Weit muß es denn noch kommen, bis man sich zu einer Entschuldigung für die schlimmste Beleidigung deutscher Juden nach 1945 durchringt?"

Weitere Links zum Thema:

Der Aufstand der Unanständigen
Schluss mit dem Skandalspiel
Der Aufstand der Demokraten

31.05.02

"Der Bau der Krematorien begann mit Worten"

"Der Bau der Krematorien in Auschwitz begann nicht mit Ziegeln, sondern mit Worten. Weil die angemessene Reaktion auf sich warten liess, wurden aus den Worten schließlich Ziegel, und das Unheil nahm seinen Lauf." Ein recht düsteres Bild über den sich in Europa ausweitenden Antisemitismus zeichnet sich gemäß Abe Foxman ab. Der Direktor der Anti-Defamation League hat sich dieser Tage in Europa umgesehen und umgehört. 

Das empfehlenswerte jüdische Wochenmagazin Tachles berichtet darüber:

Tachles: "Der Bau der Krematorien begann mit Worten"

Weitere Artikel zum Thema "Antisemitismus"

1000 Jahre Antisemitismus
Historischer Kalender
Wir sagen Nein
Antisemitismus in der Kirche

31.05.02

Terrorist bei versuchtem Anschlag erschossen  

Ein bewaffneter Bewohner von Shavei Shomron in Samaria hat am Freitagmorgen einen Anschlag verhindert, als er einen palästinensischen Terroristen erschoß, der in die Siedlung eingedrungen war und einen Sprengsatz auf den Kindergarten des Ortes geworfen hatte. Durch die Explosion wurde niemand verletzt. Polizeieinheiten begannen eine Suche nach einem zweiten Terroristen. Zeugen hatten einen weiteren Mann in Richtung Nablus fliehen sehen. Der versuchte Anschlag trägt ähnliche Züge wie der Anschlag gegen Itamar, wo am Dienstag drei Schüler getötet worden waren. (JERUSALEM POST) 

Quelle: Botschaft Israels Berlin

31.05.02

Grandprix-Nachspiel: Schwedischer Botschafter spricht mit Sarit Hadad  

Der schwedische Botschafter in Israel, Anders Liden, ist mit Israels Vertreterin am diesjährigen Eurovision-Liederwettbewerb, Sarit Hadad, zusammengekommen. Liden hatte die Künstlerin dazu eingeladen, um die offizielle Meinung Schwedens bezüglich der schwedischen Punktevergabe klarzustellen. Nicht Schweden hätte sich gegen die Teilnahme Israels an der Eurovision ausgesprochen, sondern nur der Fernsehmoderator eines privaten Kanals, der sich dafür später auch öffentlich entschuldigte. Der Botschafter verriet Sarit Hadad, dass er zudem ihr Lied „Light a Candle“ und ihren Auftritt sehr gut fand. Wie HA’ARETZ berichtete, hatte der Moderator des schwedischen Kanals TV 1 vor dem Auftritt Hadads verkündet, dass Israel eigentlich gar nicht hätte teilnehmen soll „wegen dem, was sie mit den Palästinensern machen“. 

31.05.02

Zitate

"Wie weit muß es denn noch kommen, bis man sich zu einer Entschuldigung für die schlimmste Beleidigung deutscher Juden nach 1945 durchringt?"
Paul Spiegel, Präsident Zentralrat der Juden über die FDP-Haltung nach den Möllemann-Attacken am 31.05.02

"Wer vor der Vergangenheit die Augen schliesst, wird blind für die Gegenwart."
Joschka Fischer, im Gästebuch in Jad Vaschem am 29.05.02

"Der Bau der Krematorien in Auschwitz begann nicht mit Ziegeln, sondern mit Worten. Weil die angemessene Reaktion auf sich warten liess, wurden aus den Worten schließlich Ziegel und das Unheil nahm seinen Lauf."
Abe Foxman, Direktor der Anti-Defamation League (ADL) am 31.05.02

"Arafat hat bisher nichts unternommen, um den Terror zu stoppen oder um mit uns gemeinsam den Terror zu bekämpfen."
Ariel Scharon, im Gespräch mit US-Vermittler William Burns am 30.05.02

Quelle: NAI

30.05.02

Jahrestag des Terroranschlages auf das Dolphinarium in Tel Aviv

Anlässlich des ersten Jahrestages (nach dem jüdischen Kalender) des Terroranschlages auf die Disko Dolphinarium wurden auf den Grabsteinen der 21 ermordeten Jugendlichen im ganzen Land Teddy-Bären, Luftballons, Puppen und kleine Delphin-Abbildungen angebracht. Auf dem Grab von Marina Barkovsky s.A. wurden 18 Rosen gelegt, das sie in diesen Tagen ihren 18. Geburtstag hätte feiern sollen. Über dem Grab von Anya Kotchov s.A. wurden farbige Ballons steigen gelassen. Dutzende von Schülern der Shevah Mofet Schule, die sieben ihrer Schüler bei dem Terroranschlag verloren hatte, besuchten die Gräber ihrer früheren Schulkameraden.

30.05.02

Veranstaltungshinweis: MEMRI lädt ein

 The Middle East Media Research Institute (MEMRI) lädt zu einer Diskussion mit dem Schriftsteller Yoram Kaniuk und dem Journalisten Osman Hallak ein, beide aus Jerusalem. Die Veranstaltung mit dem Titel „Von Dialog und Koexistenz zu Trennung und ‚kaltem Krieg?’ Perspektiven in Israel und Palästina“ wird von Clemens Wergin vom Berliner Tagesspiegel moderiert. Samstag, 1. Juni 2002, im Rathaus Schöneberg, Beginn: 18:00 Uhr. Weitere Information finden Sie unter dem Link:

The Middle East Media Research Institute (MEMRI) 

30.05.02

Miss Universum

In Puerto Rico wurde gestern Nacht die "Miss Universum" gekürt; über Geschmack lässt sich ja streiten - Schönheiten sind sie Alle, die beauty-queen's aus 74 Ländern. Traurig nur, daß auch diese Veranstaltung nicht frei war von anti-israelischen Ressentiments. So haben zahlreiche arabische Staaten die Endrunde boykotiert, weil sie sich geweigert haben ihre nationalen Schönheit gegen die "Miss Israel" antreten zu lassen. Jamit Char-Noj hat sich dafür mit einem besonderen Kleid revanchiert, das neben der israelischen Fahne auch eine Landkarte des israelischen Staates zeigt - inkl. den Gebieten des sog. Westjordanlandes.

29.05.02

Solidaritätskundgebung für Israel in Brüssel

In Brüssel hat heute Abend eine friedlich verlaufene Solidaritätskundgebung für Israel mit mehreren tausend Teilnehmern stattgefunden. Die Polizei sprach von gut 4.000 , die Organisatoren der Kundgebung sprachen von 15.000 Teilnehmern.
"Wir in Europa lebende Juden sind stolz Juden zu sein. Wir werden nicht zulassen, daß uns der Antisemitismus wieder in die Ghettos zurückbringt. Wir werden nie akzeptieren, daß der Antisemitismus in dieser Zeit einen neuen Namen hat: Anti-Zionismus oder Anti-Israelismus" rief Michel Friedman der Menge zu.

Kritisiert wurde vor Allem auch die einseitige EU-Politik. Friedman rief dazu auf, daß die EU ihre gegen Israel ausgerichtete Politik ändern müsse und beide Seiten in ihrer Nahost Politik repräsentieren müsse.

29.05.02

Rede des Aussenminister J. Fischer in Haifa

"....Die Verantwortung für unsere Geschichte vergeht nicht. Es beschämt mich, wenn sich jüdische Landsleute in meinem Land wieder alleingelassen fühlen. Und es beschämt mich noch mehr, wenn deutsche Juden ernsthaft die Frage diskutieren, ob es nicht ein Fehler war, in Deutschland geblieben zu sein. .... Unsere Geschichte lehrt uns: Alle Formen von Antisemitismus müssen unseren entschlossenen Widerstand hervorrufen...."

Den vollen Wortlaut der Rede von Joschka Fischer unter nachfolgendem Link:

Rede von Bundesaußenminister Fischer am 29. Mai in Haifa

29.05.02

Zeitungsanzeige gegen Möllemann

In der FAZ hat eine Bürgerinitiative in einer ganzseitigen Anzeige gegen die FDP protestiert. Die Partei sollte dem Vizechef die "rote Karte" zeigen; dieser versuche "Stimmen im rechten Sumpf" durch antiisraelische und antijüdische Ressentiments zu gewinnen. Die Bürgerinitiative ist unter der Website "Honestly-Concerned.org" zu erreichen.

Honestly-concerned.org
Zeitungsanzeige "Gegen den Stimmenfang der Liberalen im braunen Sumpf"

Ergänzende Links:

n-tv: "Jetzt reicht's"
report aus München: Der Karsli-Freund Möllemann
Spiegel: Ein moderner Antisemit
Stern: Ein Jude in Deutschland - Michel Friedman

Der Präsident des Zentralrats der Juden, Paul Spiegel hat auf den Brief von J. Möllemann reagiert. Den Wortlaut seines Briefes lesen Sie unter nachfolgendem Link:

Brief des Präsidenten des Zentralrats der Juden

Quelle: FAZ, Die Welt, n-tv, BR, Spiegel

29.05.02

Burns auf dem Weg in den Nahen Osten/ Tenet am Wochenende erwartet

Am kommenden Montag soll CIA-Direktor George Tenet in die Region kommen, um die Reformen innerhalb des Sicherheitsapparates der Palästinensischen Autonomiebehörde voranzubringen. Vor ihm wird US-Vermittler William Burns am Donnerstag in Jerusalem erwartet. Seine Gesprächsthemen sind die Reformen der Zivilverwaltung der Palästinensischen Autonomiebehörde und die vorgeschlagene internationale Friedenskonferenz. (HA’ARETZ) Gegenüber der JERUSALEM POST äußerte sich der US-amerikanische Botschafter in Israel, Daniel Kurtzer, negativ über die Yasser Arafats Performance in der Auseinandersetzung mit dem Terror: „Enttäuschend klingt zu schwach...es war bisher unverständlich hinsichtlich seiner Nutzung der ihm zur Verfügung stehenden Polizei, Sicherheitskräfte und Geheimdienste...Es wird einige Fälle geben, wo seine Möglichkeiten zur Beendigung des Terrors in jüngster Zeit vermindert worden sind, aber das entschuldigt nicht die Nicht-Ausübung an den Orten, wo die Fähigkeit nicht gemindert wurde.“ 

Quelle: Botschaft Israels, Berlin

29.05.02

Terror ohne Ende

Wieder sind unschuldige Israels dem palästinensischen Dauerterror zum Opfer gefallen. Nahe der jüdischen Ortschaft Ofra in Samaria schossen Heckenschützen auf das Auto eines 50-jährigen und töten den aus Jerusalem stammenden Beifahrer. Der Fahrer und ein weiterer Mitfahrer wurden verletzt. 

3 junge Studenten einer Religionsschule starben bei Sichem (Nablus) als ein Attentäter in die Ortschaft Itamar eindrang. Zwei weitere wurden durch Schüsse des Attentäters verletzt. 
Zu den Mordanschlägen bekannten sich die Al-Aksa-Brigaden, eine Splittergruppe von Arafats Fatach-Bewegung.

29.05.02

Antisemitismus

Den klassischen Topos der Judenfeindlichkeit finden wir schon im Buch Ester. Dort schwärzt der machtgierige Haman die persischen Juden bei König Artaxerxes mit folgenden Worten an: "Es gibt ein Volk, das über alle Provinzen deines Reiches verstreut lebt, aber sich von den anderen Völkern absondert. Seine Gesetze sind von denen aller anderen Völker verschieden......" . Ein empfehlenswerter Leitartikel des Rheinischen Merkurs zum Thema:

Antisemitismus

29.05.02

Ofek -5 Satellit erfolgreich auf Umlaufbahn gebracht

Um 18:25 Uhr war das angespannte Warten zu Ende, als die 3-Stufen-Rakete Shavit den 300 kg schweren Ofek-5 Spionagesatelliten von Palmahin bei Tel Aviv aus auf seine Umlaufbahn um unseren Planeten hob. Damit wurde Israels Frühwarnmöglichkeiten wieder reaktiviert, die vor zwei Jahren durch das Ende von Ofek-3 und den Fehlstart von Ofek-4 1998 ausgefallen waren. Mit dem Satellit können Raketenstarts in den arabischen Nachbarstaaten, darunter Irak und Iran, registriert werden. Satelliten sind im Hinblick auf die Bedrohung durch ballistische Waffen von äußerster Bedeutung. Seit 1991 während des Golfkriegs 39 irakische Scud-Raketen in Israel eingeschlagen waren, wurde das israelische Programm für Spionagesatelliten vorangetrieben. Der 2,3 Meter hohe und 1,2 Meter breite Satellit soll in einer Höhe zwischen 370-600 km die Erde umkreisen.

Quelle: Botschaft Israels, Berlin

28.05.02

Linktips

Warum findet das Heilige Land keinen Frieden? Aktuelles Interview mit Ehud Olmert, dem Bürgermeister der ewigen Hauptstadt Israels, Jerusalem:

Interview Ehud Olmert

FDP am Scheideweg - Trennlinie zu Möllemann?

Schmeisst ihn die FDP raus?

28.05.02

Und wieder weht der Wind von Auschwitz

Haaretz brachte gestern den Leserbrief von 60 Holocaustüberlebenden, die sich gegen die antisemitische Welle in Europa aussprechen

"Wir, eine Gruppe von Überlebenden des schrecklichen Holocaust, protestieren hiermit gegen die antijüdische und anti-israelische Welle des Hasses, die sich immer stärker in Europa und den islamischen Staaten ausbreitet.
1948 haben die Überlebenden den Staat Israel gegründet, auf dem Boden, von welchen wir vor 2000 Jahren gewaltsam vertrieben wurden.
Wir haben einen beispielhaften Staat gegründet, die einzige Demokratie im Nahen Osten, aber unsere arabischen Nachbarn haben sich nicht mit seiner Existenz abgefunden und uns in Kriegen und mit Terror bekämpft. Wir haben schwere Verluste hinnehmen müssen, unsere Feinde jedoch mit Hilfe Gottes bezwungen.
1993 unterzeichnete die israelische Regierung den Oslo-Vertrag. Der Vertrag sieht vor, dass die Palästinenser die Möglichkeit erhalten, die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) unter Führung des Terroristen Jasser Arafat zu gründen. Israel gab der PA Waffen und wirtschaftliche Hilfe. Große Teile unserer historischen Heimat wurden an Arafat übergeben.
Wie es auch der damalige Ministerpräsident, Itzhak Rabin, sagte, diese Maßnahmen beinhalteten viel Hoffnung und auch viele Gefahren. Sehr schnell stellte es sich heraus, dass jedes Stück Land, das an Arafat übergeben wurde, zu einem Stützpunkt für Terror gegen Israel wurde. Jüdische Zivilisten werden in Einkaufszentren, in Bussen, in Restaurants etc. ermordet und die Welt, vor Allem die EU und die UNO, unterstützen den Terror und sprechen Israel das Recht ab, seine Bürger zu schützen. Vor uns steht wieder das alte und bekannte Prinzip aus der Nazizeit: "Wer Juden tötet, ist immer im Recht."

Wir fordern, die Hasswelle gegen die Juden und den Staat Israel zu stoppen, und unser Recht auf unsere historische Heimat anzuerkennen. Wir rufen jeden vernünftigen Menschen mit Gewissen auf: Laßt den Hass gegen Juden nicht sein Unwesen treiben!

Quelle/ (c): Nahostfocus, Haaretz

27.05.02

Terror ohne Ende

Ein palästinensischer Selbstmordattentäter hat sich heute kurz nach 18.00 H Ortszeit in dem Tel Aviver Vorort Petah Tikva in die Luft gesprengt und dabei zwei unschuldige Israelis in den Tod gerissen - unter den Toten befindet sich auch ein Baby. Nach Angaben des israelischen Rundfunks explodierte die Bombe im Eingangsbereich eines großen Einkaufszentrums.

Das 18-Monate alte Baby - Opfer des Terrors gegen unschuldige Bürger Israels.

Die Al-Aksa-Brigaden von Arafat's Fatach-Bewegung bekannten sich zu dem Anschlag.

27.05.02

Virtuelle Rundreise durch Israel  

Vom Online-Auftritt des Staatlichen Israelischen Verkehrsbüros aus können Sie eine Rundreise durch Israel antreten. Die bekanntesten Sights sind jetzt auch im Netz in 360° Perspektive zu sehen. Sie wählen Reiseziele und die Route und los geht’s... 

goisrael

26.05.02

TV-Tip: n-tv "Talk in Berlin"

Montag, 27. Mai 2002
14.00 H
Gast: Vizepräsident des Zentralrats der Juden, Michel Friedman

Ausschnitte des Interview's unter nachfolgendem Link:

Talk mit Michel Friedman

25.05.02

Grand Prix Eurovision 2002

 

Sarit Hadad mit ihrer Superstimme wurde mit ihrem Lied "Light a candle" beim Grand Prix Eurovision 2002 gestern auf Platz 12. gewählt. 9 von 24 Ländern gaben dem Beitrag aus Israel insgesamt 37 Punkte.

Begleitet wurde das Kulturfest von antiisraelischen Ressentiments; so hatten die Fernsehmoderatoren in den beiden Ländern Schweden und Belgien dazu aufgerufen, Israel aufgrund der Politik gegenüber den Palästinensern keine Punkte zu geben. Belgien gab dem Beitrag von Sarit Hadad schließlich doch 2 Punkte.  Die Truppe aus Israel musste sich während des Aufenthalts in Estland immer wieder antiisraelische Stimmungmache gefallen lassen die einen traurigen Schatten über den Wettbewerb legen.
2003 ist Israel durch den erreichten Mittelplatz wieder mit dabei.

25.05.02

Grand Prix Eurovision 2002 - "Light a candle"

In Tallinn/ Estland findet am Samstag (Live ARD 20.15 H) der Song Contest statt. Israel ist auf dem Startplatz 10 mit dem Song "Light a candle" von Sarit Hadad mit dabei. Leider ist (ähnlich wie in diesen Tagen die Misswahlen/ siehe unten) der Song Contest nie frei von politischen Anfeindungen gegen den israelischen Beitrag. In Jordanien und Syrien wurde der israelische Beitrag regelmäßig ausgeblendet und durch Werbeblöcke ersetzt. Tunesien (1977) und die Türkei (1979) sagten ihre Teilnahme wegen der Mitwirkung israelischer Künstler ab. Bombendrohungen von Terrorgruppen oder auch z.B. von der PLO gehörten viele Jahre zur traurigen Tagesordnung. Es bleibt nur zu hoffen, daß die Entscheidung über den Beitrag von Sarid Hadad nicht der traurigen und unfairen antiisraelischen Stimmung in Europa unterliegt. Frei von politischen Entscheidungen ist der Beitrag sicherlich einer der Besten des Grand Prix und hätte wesentlich bessere Chancen als die derzeitigen Umfragen zeigen.

Mehr zu Israels Beitrag an diesem europäischen Kulturfest unter dem nachfolgenden Link:

Israel beim Grand Prix Eurovision
Website von Sarit Hadad
Light a candle anhören

25.05.02

"Typische, alte antisemitische Verhaltensmuster"

Laut einem Bericht im Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" erklärte der FDP-Ehrenvorsitzende Otto Graf Lambsdorff,  der Vorwurf Jürgen Möllemann's gegen den Vizepräsidenten des Zentralrats der Juden, Michel Friedman, sein "gefährlich, weil er ein typisches, sehr altes antisemitisches Verhaltensmuster nutzt."

Möllemann beruft sich ja auch auf die vielen zustimmenden e-mails, die er erhalten habe. Die taz hat unter dem Stichwort "Liberales Portal für Extremisten" einige Beiträge herausgegriffen:

taz

Inzwischen forderte der Präsident des Zentralrats der Juden, Paul Spiegel, einen "Aufstand der Anständigen"  und fügte im Hinblick auf die Äußerungen des FDP-Politikers hinzu: "Ich konnte es mir nicht vorstellen, dass das 57 Jahre nach dem Holocaust hier in Deutschland wieder möglich ist."  Gegenüber der Welt am Sonntag bezeichnete Spiegel die Aussage Möllemann's als "die größte Beleidigung, die eine Partei in der Geschichte der Bundesrepublik nach dem Holocaust ausgesprochen habe."

Das ARD-Interview lesen Sie unter dem nachfolgenden Link:

ARD-Interview mit Paul Spiegel

FDP-Parteichef Westerwelle reist mit dieser Bürde am Sonntag nach Israel und in die Autonomiegebiete. Am Montag ist bis jetzt ein Treffen mit dem israelischen Premierminister Ariel Scharon geplant; am Dienstag wird er Jassir Arafat treffen. Nachdem der "Fall Karsli" in der israelischen Presse und Öffentlichkeit (mit Ausnahme einer kleinen Notiz in Haaretz) faktisch kaum Beachtung fand, hat man inzwischen auch die anhaltenden Vorwürfe Möllemann's gegen Israel und gegen die gesamte Führungsriege des Zentralrats der Juden in Deutschland klar registriert - eine schwere Bürde die über dem Besuch des FDP-Parteichefs Westerwelle in Israel liegt. 

Ein Blick in die Vergangenheit zeigt - abgesehen von dem jetzt vorgenommenen radikalen Kurswechsel der gelben Partei - daß  "Israel-Kritik" in  der FDP auch in der Vergangenheit ein beliebtes Thema war:

Der Krieg, die Juden, und die FDP

25.05.02

Zitat

"Israel würde nicht mehr existieren, wenn es sich nur einen Tag eine militärische Niederlage erlauben würde."

Deutscher Außenminister Joschka Fischer am 25.05.02/ Welt am Sonntag

Der deutsche Außenminister reist vom 29. Mai bis 1. Juni nach Israel und wird dort mit Israels Ministerpräsident Ariel Scharon, Außenminister Schimon Peres und Verteidigungsminister Benjamin Ben-Elieser zusammentreffen. In Haifa wird er am 29. Mai die Ehrendoktorwürde der Universität Haifa entgegennehmen. Nach Gesprächen mit Arafat in Ramallah wird Joschka Fischer nach Ägypten weiterreisen.

Aussenministerium
Joschka Fischer: In Sorge um Israels Existenz

25.05.02

Zum Schmunzeln......

Der ehemalige Deutsche Bundeskanzler Helmut Kohl ist in Israel ein gern gesehener Gast und genießt dort hohes Ansehen. Vergangene Woche war Kohl in Israel. Das empfehlenswerte jüdische Wochenmagazin "Tachles" (www.tachles.ch)  veröffentlicht in ihrer aktuellen Ausgabe folgenden Artikel:

Mundbrand

Wie leicht sprachliche Missverständnisse oder Unverständlichkeiten Feuer entfachen können, bekam alt Bundeskanzler Helmut Kohl am eigenen Leib beziehungsweise im eigenen Mund zu spüren. Da stattete er Israels Staatspräsidenten Moshe Katsav vor Schawuot eine Visite ab und war sichtlich beeindruckt vom riesigen Gemüse- und Obstkorb, den israelische Landwirte ihrem Präsidenten anlässlich des Erntedankfestes gebracht hatten. Katsav sah Kohls Augen aufleuchten und hielt ihm spontan eine der extrem scharfen roten Peperoni hin. Katsav auf Hebräisch formulierten Hinweis, er könne ihn ja einem politischen Feind schenken, verstand der ehemalige Kanzler nicht. Was man hat, das hat man, sagte er sich wohl, biss in die Peperoni und "brannte" im Nu lichterloh. Helfer waren sofort mit viel Wasser zur Stelle, noch bevor Kohl wieder klar denken konnte. Ein tiefer Schluck, und die diplomatische Missstimmung in Jerusalems Präsidentenresidenz war behoben........

Quelle/ (c): Tachles

25.05.02

Gottes Wort erfüllt sich weiter - die Alija hält an

Nach berichten der Jewish Agency sind diese Woche sind 822 Neueinwanderer nach Israel gekommen; 488 davon aus den GUS-Staaten bzw. Osteuropa, 198 aus Argentinien, 85 aus Äthiopien. Andere kamen aus Frankreich, Schweiz, Südafrika, Deutschland, Brasilien, Peru, Amerika, Kanada und Indien.

Link zum Thema:

Alija (bitte anklicken)

Quelle: Arutz 7, Jewish Agency

24.05.02

IDF Geheimdienst: Trotz neuer Anschläge niedrigeres Terrorlevel als vorher  

Bei einem Symposium des Jaffee Zentrums für Strategische Studien der Universität Tel Aviv sprach Generalmajor Aharon Ze’evi vom militärischen Geheimdienst über die Ergebnisse von „Operation Schutzwall“. Trotz der Explosion bei Pi Gilot und den jüngsten Anschlägen, sei Israel „weit entfernt“ von dem Level der Terrorwelle im März. Die Militäroperation hätte „die destruktive Terrorwelle gebremst, an der alle Terrororganisationen in noch nie da gewesener Weise beteiligt waren. Wir kennen die Entwicklung und können sagen, dass wir sehr, sehr weit von den Terrorwellen der Vergangenheit entfernt sind.“ Im März, dem Monat vor Operation Schutzwall, waren 129 Israelis getötet worden, das ist ein Viertel der Gesamtzahl der Todesopfer seit September 2000. Trotz des drastischen Rückgangs der Anschläge, sei „Arafat nicht gewillt, die Tanzim zu entmachten, oder tatsächlichen Druck auf militante Organisationen wie die Hamas auszuüben, um den Terror zu unterbinden. Dies bedeutet, dass der Terrorismus weitergehe,“ so Ze’evi. (JERUSALEM POST)

Quelle (c): Botschaft Israels, Berlin

24.05.02

Interessante Links

Die Zeit: Ich klage an
Die Welt: Die wilden 13
Berliner Zeitung: Antisemitismus als Geschäft
Jüdische-Allgemeine: Gespräch mit Bundespräsident Rau

24.05.02

Selbstmordattentat in Tel Aviv verhindert

Ein aufmerksamer Wachmann vor einer Diskothek in Tel Aviv hat die rund 200 vor dem Club stehenden Menschen vor einer Tragödie bewahrt. Ein palästinensischer Selbstmordattentäter hatte sein Auto auf die Menschenmenge zugesteuert. Als der Wachmann auf das Auto schoß ist dieses sofort explodiert - ein sicheres Zeichen, daß das Auto mit Sprengstoff beladen war. Der Attentäter hatte offensichtlich noch Zeit, die Sprengladung zu zünden.
Der Polizeichef Tel Aviv's, Jossi Sidbon, sagte der Wachmann habe die Stadt vor einer Tragödie bewahrt. Bei dem Vorfall wurden zwei Passanten leicht verletzt.

24.05.02

Zitat in Sachen Möllemann

"Es ist eine uralte antisemitische Position, dass man den Juden vorwirft, sie dürften sich zu bestimmten Problemen nicht äußern, weil das angeblich Antisemitismus produziere. Das heißt doch konkret, dass jeder sich äußern darf, der Jude aber schweigen soll."

FDP-Ehrenvorsitzender Otto Graf Lambsdorff über die Argumentation seines Parteikollegen Jürgen Möllemann in einem Interview mit "Die Welt" am 23.05.02.

In einem Interview mit n-tv hat die Vizepräsidentin des Zentralrats der Juden, Frau Charlotte Knobloch Möllemann inzwischen in die politische Nähe des FPÖ-Mannes Jörg Haider gerückt.

Quellen: Die Welt, n-tv

23.05.02

Schwere Vorwürfe

In einem Brief an UNO-Generalsekretär Kofi Annan wirft Tom Lantos, demokratisches Mitglied des US-Repräsentantenhauses aus Kalifornien, dem UNO-Flüchtlingshilfswerk UNRWA "Komplizenschaft im Terrorismus" vor. Die Organisation habe, so schrieb Lantos, ihre humanitären Projekte in der Westbank und im Gazastreifen vorangetrieben, ohne gleichzeitig etwas zur Verhinderung terroristischer Aktivitäten zu unternehmen.
Die Lager der UNRWA seien vielmehr "Brutstätten für terroristische Umtriebe."

Quelle/ (c): Tachles

23.05.02

Israelische Botschaft in Paris durch Feuer zerstört 

Am frühen Donnerstagmorgen ist die Botschaft des Staates Israel in Paris durch eine starken Brand vollständig zerstört worden. Israels Botschafter in Frankreich, Elie Barnavi, sagte, dass wahrscheinlich ein Kurzschluss das Feuer verursacht habe, ein terroristischer Hintergrund jedoch noch nicht ausgeschlossen werden könne, da die Untersuchungen noch nicht begonnen hätten. Auch der Polizeichef von Paris, Jean-Paul Proust, sagte, dass man zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch keine Hinweise auf die Brandursache habe. Vier der fünf Stockwerke der Villa im 8. Arrondissement sind irreparabel zerstört. Das Feuer in der Nacht hatte sich in dem Altbau rasend schnell verbreitet. 150 Feuerwehrleute waren Einsatz. Mehrere von ihnen wurden verletzt, als eine Decke einbrach. „Alles was wir hatten, unsere Computer, unser Archiv, ist zerstört“, sagte Barnavie gegenüber Radio Israel, „es ist tragisch, jahrzehntelange Arbeit verschwinden zu sehen“. Der französische Präsident Jacques Chirac versicherte dem israelischen Botschafter in einem Telefonat, dass alles getan werde, die Ursache des Feuers zu ermitteln. Der französische Ministerpräsident Jean-Pierre Raffarin, Innenminister Nicolas Sarkozy und der Bürgermeister von Paris, Bertrand Delanoe, besahen sich vor Ort den Schaden noch am Morgen. Raffarin sagte: „Wir sind gekommen, um dem israelischen Botschafter und dem israelischen Volk unsere Sympathie und unsere Besorgnis über den Vorfall auszudrücken“. In Frankreich hatte es in den letzen anderthalb Jahren mehrere hundert Anschläge und Übergriffe auf Synagogen und jüdische Einrichtungen gegeben. Erst im April hatte Israels Botschafter in Paris einen Drohbrief mit einer Revolverkugel erhalten. 

Quelle: Botschaft Israels, Berlin

23.05.02

Libanon boykottiert Wahlen zur Miss Universum

 MA’ARIV berichtete gestern, dass Miss Libanon aufgrund der Teilnahme von Miss Israel nicht an dem diesjährigen Wettbewerb teilnehmen wird, der am 29. Mai in Puerto Rico stattfinden wird. Die Sprecherin der schönen Libanesin sagte, dass die libanesischen Organisatoren es nicht für richtig hielten, dass „ihre Schönheitskönigin in demselben Hotel wie die israelische Delegierte wohnen solle.“ Die 20 Jahre alte Miss Israel, Yamit Har-Noy, die gerade ihren Wehrdienst leistet, bedauerte die libanesische Entscheidung. Der Wettbewerb sollte nicht von politischen Rivalitäten beeinflusst werden: „Am Ende gibt es nur eine schöne Gewinnerin, mit Politik hat das nichts zu tun.“ Obwohl die Organisatoren der Wahlen zur Miss Universum versucht hatten, israelische und arabische Vertreterinnen nicht zusammen auftreten zu lassen, sagte Miss Ägypten unterdessen, dass sie und Yamit Freundinnen geworden wären. 

22.05.02

Karslis Parteiverzicht - Möllemann's Verdrehungen

Der "Fall Karsli" ist längst der "Fall Möllemann". Karsli hat heute - in einem von Möllemann verlesenen Brief - auf seine FDP-Mitgliedschaft verzichtet. In der Pressekonferenz stellte ein Journalist die berechtigte Frage, ob Möllemann beim Schreiben dieses - die inhaltliche Handschrift seines Mentors tragend - Briefes die Hand des Absenders gehalten habe. Das "Verzichtsschreiben" fast die Verdrehungen und Entgleisungen von Karsli/ Möllemann zusammen und hat offensichtlich nur ein Ziel: Weiter Öl in das Feuer zu gießen, weiter Wähler am rechten Rand zu mobilisieren, Israel (im "Feindbild Ariel Scharon") und jüdische Bürger unseres Landes (im "Feindbild Michel Friedman") als Thema in seine Wahlkampfstrategie zu ziehen. 

Brief Karslis an Möllemann 

Diverse e-mail-Adressen für Protestschreiben:

FDP-Fraktion im Landtag NRW: fdp-pressestelle@landtag.nrw.de
FDP- Fraktion im Bundestag: fdp@bundestag.de
Dr. Guido Westerwelle: guido.westerwelle@bundestag.de 

Westerwelle reist am Sonntag für 3 Tage in den Nahen Osten, geplant ist u.a. bis jetzt ein Treffen mit Ariel Scharon. Heute hat er ja nochmals die Behauptung aufgestellt, die FDP sei ein Freund Israels. 

22.05.02

Wieder Selbstmordattentat in Rischon Lezion

Mindestens 2 unschuldige Israelis wurden bei einem Selbstmordanschlag eines palästinensischen Attentäters in Rischon Lezion (Nähe Tel Aviv) getötet, 30 wurden verletzt.

Der Attentäter zündete einen Sprengsatz in der Fußgängerzone vor einem Cafe in der Stadt.

Erst am 7. Mai starben durch einen Selbstmordanschlag 15 Menschen in Rischon Lezion als ein palästinensischer Attentäter in einer Spielhalle eine Bombe zündete.

22.05.02

Selbstmordattentäter explodiert bei Grenzpolizisten in Jenin 

Am Mittwochmorgen hat sich ein Selbstmordattentäter in der Nähe von Grenzpolizisten unweit von Jenin im Westjordanland in die Luft gesprengt. Wie HA’ARETZ weiter meldet, war noch unklar, ob der Attentäter, der bei der Explosion getötet wurde, andere Personen verletzt hat. Ausserdem würde noch untersucht, ob der Mann es auf die Grenzpolizisten abgesehen hatte, oder ob er auf dem Weg ins israelische Kernland war. Als Reaktion auf den regelmäßigen nächtlichen Beschuss mit Mörsergranaten auf jüdische Siedlungen, hat die israelische Armee seit gestern Abend die Kreuzung Gush Katif blockiert und damit den Streifen praktisch in zwei Teile geteilt. Nach Angaben eines Armeesprechers, werde die Durchreise nur in Notfällen sowie Palästinensern mit speziellen Bescheinigungen erlaubt. Durch die Blockade soll der Waffentransfer auf der Nord-Süd Achse des Gazastreifens verhindert werden. Im Süden des Gazastreifens haben israelische Soldaten in der vergangenen Nacht auf zwei Palästinenser unter Verdacht des Waffenschmuggels geschossen, die beiden Männer flohen auf ägyptisches Territorium. Laut HA’ARETZ, rückten israelische Einheiten zudem am frühen Morgen in die Stadt Salfit im Westjordanland ein, um nach militanten Extremisten zu suchen. Nach palästinensischen Angaben gab es mehrere Verhaftungen und Verletzte. 

Quelle: Botschaft Israels/ Berlin , Haaretz

22.05.02

Knesset billigt Sparprogramm  

Das israelische Parlament hat am heutigen Mittwoch über das umstrittene wirtschaftliche Sparprogramm von Finanzminister Silwan Shalom mit 65 zu 26 Stimmen abgestimmt, sieben Abgeordneten enthielten sich. Die 17 Abgeordnete der Shas-Partei, die am Montag gegen den Plan gestimmt und ihn damit hatten scheitern lassen, nahmen an der erneuten Abstimmung nicht teil. Premierminister Ariel Sharon hatte nach dem Ergebnis vom Montag die Shas-Minister entlassen. Wie HA’ARETZ weiter meldet, hätte Sharon angedeutet, die Entlassungen nicht rückgängig machen zu wollen, diese würden damit um Mitternacht wirksam. Der Finanzplan muss nun mindestens eine weitere Abstimmung passieren bevor es in Kraft tritt. Der neue Sparhaushalt sieht Kürzungen auch bei Sozialmaßnahmen vor, um der angespannten Wirtschaftslage zu begegnen. Durch die anhaltende Terrorintifada sind Mehrausgaben für die israelische Armee entstanden, gleichzeitig sind die Auslandsinvestitionen beinahe zum Erliegen gekommen. Zu den Folgen der schwierigen wirtschaftlichen Situation gehören auch die zunehmende Arbeitslosigkeit und die steigende Inflation. 

21.05.02

Grosser Europäischer Solidaritätsmarsch für Israel  

Die belgischer Zionistische Organisation ruft zusammen mit anderen jüdischen und belgisch-israelischen Freundschaftsorganisationen alle europäischen nationalen jüdischen und alle nicht-jüdischen pro-Israel eingestellten Gruppen dazu auf, an dem großen Unterstützungs- Marsch für Israel in Brüssel am Mittwoch, den 29. Mai 2002, teilzunehmen. Für weitere Informationen klicken Sie bitte auf das folgende Logo:

21.05.02

Fußball einmal anders: Botschaftsfussballtunier in Berlin 

Beim 3. Berliner Botschaftsfussballturnier am 18./19. Mai 2002 hat das Team der Botschaft des Staates Israel den zweiten Platz erkickt. In der ersten Runde setzte sich die Elf gegen Italien, Uzbekistan, Equador, das Auswärtige Amt und gegen das "Trainer-Team" durch; nur Radio 100,6 unterbrach die Gewinnserie mit 2:1. Im Halbfinale bezwang das israelische Team Kirgistan im Elfmeterschiessen. Im Finale unterlagen sie dann Mazedonien mit 1:2. 

21.05.02

CFI- Schavuoth-Konferenz in Jerusalem: Solidarität mit den Siedlern

Kurz vor dem jüdischen Schavuoth-Fest organisierte die Jerusalemer karitative Organisation "Christian Friends of Israel" eine Solidaritätsfahrt mit Besuchen von Bewohnern der jüdischen Ortschaften von Judäa und Samaria (die Begriffe "Siedler" und "Siedlungen" werden hier vermieden, da sie negativ belastet sind). Mit dabei im gepanzerten Bus waren zehn Deutsche, ein Team von "Christliche Freunde Israels - deutscher Zweig". Am ersten Tag sprach die Mutter von einem der zwei israelischen Jugendlichen zu uns, die in einer Höhle nahe Tekoa brutal niedergemetzelt worden waren. Die Nachricht ging damals um die Welt. Und doch war es sehr berührend, ein Gesicht zu dieser Nachricht zu sehen, ein persönliches Schicksal hinter einer Nachricht kennenzulernen. Die Mutter erzählte uns, sie habe sich mit ihrem Mann entschieden, keinen Hass und keine Bitterkeit zu dulden. Statt dessen gründete sie eine Hilfsorganisation, die Angehörigen von Terror-Opfern hilft. Sie erzählte auch, wie sehr ihr ihre Nachbarn geholfen hätten, als sie die ersten Tage nach der Tragödie nichts essen konnte.
Am zweiten Tag besuchten wir eine Familie mit 4 Kindern, die zusammen mit einer anderen Familie einen "Außenposten" einer Ortschaft in Judäa gegründet hat. Bewundernswert war der Glaube dieser Pioniere, die sich mit ihrem Land verbunden fühlen. Obwohl ihnen alle Schafe (70 Stück) gestohlen wurden, und die israelische Regierung sie nicht zurückholen konnte, da sie sofort ins "Gebiet A" gebracht wurden (alleinige palästinensische Kontrolle), und es einmal eine dreiviertel Stunde dauerte, bis ein Krankenwagen den aufgrund einer allergischen Reaktion unter Lebensgefahr stehenden Familienvater abholen konnte, sagen sie: "wir bleiben hier".
  Hemdat im Jordantal  Die sog. "Siedlungen" - das sind in Wirklichkeit Ortschaften und Städte mit z.T. 16 000 Einwohnern. Diese zu evakuieren, nur um Judäa und Samaria "judenrein" zu machen, ist eine wahrhaft verrückte Idee. Sie sind völkerrechtlich einwandfrei erbaut worden. Wenn man diese Ortschaften besucht, sieht man, dass sie auf wüstem und leeren Niemandsland erbaut wurden, und nicht, wie allgemein gelogen wird, das Land von den Arabern weggenommen wurde. In den wenigen Fällen, wo tatsächlich ein früherer arabischer Besitzanspruch nachgewiesen wurde, wurden diese Ortschaften inzwischen wieder aufgelöst. Israel ist eben ein demokratischer Rechtsstaat, der einzige im Nahen Osten. Die Annektion von Judäa und Samaria durch Jordanien 1948 wurde nur von England und Pakistan anerkannt. Inzwischen hat Jordanien alle Besitzansprüche aufgegeben. Die sog. Westbank nennt die Bibel "Berge Israels". Über sie heisst es in Hesekiel 36,1-2.8: "Weissage über die Berge Israels: "Weil der Feind über euch sagt: 'Haha' und: 'Die ewigen Höhen, sie sind uns zum Besitz geworden!' darum weissage und sprich: 'Ihr aber Berge Israels, ihr werdet für mein Volk Israel eure Zweige treiben und eure Frucht tragen'." (Weitere Infos über Unterstützung von "Siedlern": http://www.cfoic.com/ ) (Foto: auf dem Hügel die Ortschaft Hemdat im Jordantal, Foto cfoic.com)
   An beiden Tagen dieser Tour regnete es - äußerst ungewöhnlich für den Monat Mai in Israel! Viele sehen darin ein Gnadenzeichen Gottes in dieser so schwierigen Zeit, in der alles auf Israel schimpft.
Ein paar Tage später besuchten wir das Holocaust-Überlebenden- Erholungsheim der Marienschwestern in Jerusalem. Eine Schwester erzählte uns, Gott habe eine messianische Jüdin im Raum Haifa ihrer Bitterkeit gegenüber den Arabern überführt. Daraufhin hat diese Frau vor christlichen und moslemischen Arabern Buße getan über ihre Bitterkeit. Bei einer solchen Gelegenheit war eine junge Araberin, die ein Selbstmordattentat geplant hatte. Berührt von dieser Buße sah sie von ihrem Vorhaben ab.
Es gib viel Trauriges: die wenigen Touristen, die Sicherheits- beamten vor jedem Restaurant etc. Aber es gab auch sehr viel Ermutigendes: Ein brasilianischer Volontär, der in einer christlichen Touristeneinrichtung arbeitet, sagte mir, es kämen zur Zeit wenig Gruppen. Aber deutsche Gruppen würden weiterhin kommen, vor allem solche, die Israel ihre Solidarität zeigen wollen! Was mich persönlich sehr berührt hat waren die Vielzahl positiver Artikel über Christen in israelischen Tageszeitungen in den letzten Wochen!
Zurück auf dem Frankfurter Flughafen erwartete unser El-Al-Flugzeug zwei Panzer des Bundesgrenzschutzes und drei Polizeiautos. Auch bei der Gepäckausgabe standen zwei Polizisten. Die Flugzeuge von Saudi Arabien Airlines und Tunis Air, die uns entgegenfuhren, waren völlig ungeschützt. Zurück in der Realität! Wir leben in einer verkehrten Welt, war mein erster Gedanke. Jüdische Einrichtungen in Deutschland werden rund um die Uhr mit großem Aufwand bewacht. Ich kenne jedoch keine einzige palästinensische Einrichtung, die auch nur den geringsten Schutz bräuchte. In Judäa und Samaria sind jüdische Ortschaften hochgradig mit Stacheldraht etc. abgesichert, die arabischen Dörfer liegen völlig frei. Wer muss sich hier eigentlich vor wem fürchten? Wer ist hier eigentlich der Aggressor? Aber die Juden müssen mal wieder wie üblich als die Schuldigen herhalten. Dabei will Israel einzig und allein, dass seine Bewohner einigermassen in Frieden und Sicherheit leben können - das Recht jeden Staates, Israel wird es nicht zuerkannt. Verkehrte Welt!
Wie immer war es völlig ungefährlich, als Tourist in Israel zu sein. Fliegen Sie gerade jetzt nach Israel! Bis Mitte Juni gibt es ein Sonderangebot von El Al: Flug und 4 Hotel-Übernachtungen 500 EUR, buchbar in jedem Reisebüro. Die Menschen in Israel brauchen gerade jetzt unseren Zuspruch, unsere Ermutigung, unseren Besuch!

© Christliche Freunde Israels, http://www.cfri.de/

21.05.02

Regierungskrise in Israel

Nachdem Minister der Schass-Partei und der Vereinten Tora-Partei dem vorgelegten Notstandsplan nicht zugestimmt hatten, hat Ariel Scharon 5 Minister und mehrere stellvertretende Minister entlassen.
Der israelische Finanzminister Silwan hatte einen Notstandsplan vorgelegt der u.a. gravierende Einschnitte in der Unterstützung von Familien mit vielen Kindern vorsieht wogegen sich die ultraorthodoxe Schass-Partei und der Vereinten Tora-Partei - deren Wähler überwiegend aus religiösen Großfamilien kommen - zur Wehr setzt.
Wenn der Rücktritt rechtskräftig wird verbleiben der Regierung von Scharon noch 60 von 120 Sitze in der Knesset.  

Die Entlassungen werden nach 48 Stunden rechtskräftig.

Zwischenzeitlich werden auch Neuwahlen nicht mehr ausgeschlossen.

20.05.02

Anklage gegen die EU

Eine israelische Familie, die Opfer des Terrors geworden ist, hat heute in Tel Aviv Klage gegen die Europäische Union eingereicht. Die Familie Blumberg verlor durch eine palästinensische Heckenschützenattacke die Mutter von 5 Kindern Techiya Blumberg; der Vater Steven und die 14 Jahre alte Tochter Tziporah wurden schwer verletzt und ist heute an den Rollstuhl gefesselt. Massive seelischen Schäden sind bis zum heutigen Tag traurige Realität. 

Nunmehr hat die Familie die EU auf Schadenersatz in Höhe von 100 Millionen Shekel verklagt. Begründung: Obwohl die EU gewußt hätte, daß die gezahlten Gelder der EU z.T. an Terrorgruppen weitergeleitet worden seien, habe man die Palästinensische Autonomiebehörde finanziell massiv unterstützt - US-$ 10 Mio. pro Monat. Die Kläger wollen beiweisen, daß von diesen Geldern Unterstützung an die Force 17 und Tanzim geflossen sind.

Quelle: Arutz 7

20.05.02

Dem Pessach-Massaker entkommen - an Schavuoth ermordet

Eines der 3 Opfer des Selbstmordanschlages in Netanya von gestern war der 40-jährige Arkadi Wieselmann - er war der Koch des Park Hotels in Netanya dessen Hotellobby an Pessach von einem Selbstmordterroristen in die Luft gesprengt wurde. 29 unschuldige Israelis fanden damals den Tod und zwangen die israelische Regierung einen aktiveren Kampf gegen den Terrorismus aufzunehmen, der in der Operation "Schutzwall" seinen Fortgang nahm. 

Der Koch des Park Hotels Arkadi Wieselmann der vor Jahren Alija aus Russland machte und nach Israel einwanderte entkam dem Selbstmordanschlag des Palästinensers glücklicherweise - mit Verletzungen. 

An Schavuoth am Sonntag hatte er weniger Glück; er ging auf den Markt in Netanya, als ein Selbstmordterrorist durch seine feige Tat dem Leben von Arkadi Wieselmann ein jähes Ende setzte.

Arkadi Wieselmann hinterlässt eine Frau und 2 Kinder.

Quelle: Arutz 7, Jerusalem Post

20.05.02

Erneuter Terroranschlag

Am Montag morgen um 7.10 H zündete ein Selbstmordterrorist eine Bombe an einer Bushaltestelle in der Nähe von Afula. Die Polizei hatte den Verdächtigen aufgerufen sich zu identifizieren; daraufhin zündete Dieser offensichtlich vorzeitig die Bombe die Schlimmes hätte anrichten können. So wurde Gott sei Dank niemand verletzt. Der Terrorist starb bei dem Attentat.

In der Gush-Katif-Region im Gaza-Streifen schossen Palästinenser in der vergangenen Nacht auf einen israelischen Militärstützpunkt. Es gab keine Verletzten.

Am Nachmittag wurde in der Region eine schwangere Frau von einem Palästinenser mit einem Messer angegriffen. Sie wurde mit leichten Verletzungen in ein Jerusalemer Krankenhaus gebracht.

19.05.02

Wieder Selbstmordanschlag in Netanja

In der israelischen Küstenstadt Netanja ist es Sonntag Nachmittag um 16.00 H wieder zu einem grausamen palästinensischen Selbstmordanschlag gekommen. In einem Markt der Stadt zündete ein Selbstmordattentäter der sich mit einer israelischen Uniform verkleidet hatte eine Bombe die mit Nägeln und Splittern gefüllt war und riss drei unschuldige Menschen in den Tod. Mindestens 47 wurden verletzt, einige davon schwer. Hamas und die PFLP bekannten sich zu diesem Anschlag obwohl Führer der Terrorgruppe Hamas erst gestern die Abkehr von Selbstmordattentaten bekannt gegeben hatten. Unter den Schwerverletzten befindet sich auch ein gut 6-jähriges Kind, dessen Körper mit Granatsplittern übersät ist.

Israel machte die Palästinensische Autonomiebehörde für den Anschlag verantwortlich, da diese nichts gegen den Terrorismus unternehme.

Erst Ende März verloren beim Pessach-Massaker in der Küstenstadt Netanja 29 Unschuldige Israels ihr Leben durch einen Selbstmordanschlag nachdem ein Palästinenser in einem Hotel eine Bombe gezündet hatte; anschließend hatte Israel als Reaktion auf die schreckliche Tat mit der Operation Schutzwall begonnen.

Quellen: Die Welt, n-tv, Haaretz, Arutz 7

19.05.02

Abschiebung der Terroristen aus Zypern

Die EU hat sich jetzt offensichtlich auf die Aufteilung der 13 Palästinenser geeinigt, die bei der Besetzung der Geburtskirche dabei waren, und diese nach EU- und Vatikaninterventionen als freie Männer verlassen durften. Nunmehr scheint festzustehen, daß je 3 in Spanien und Italien, je 2 in Griechenland und Irland, je 1 in Portugal und Zypern aufgenommen werden sollen.

Die 13 sollen sich in den jeweiligen Ländern frei bewegen können, aber nicht in benachbarte Länder reisen dürfen.

Weiterführender Link:

Botschaft Israels (bitte anklicken!)

19.05.02

FDP-Resolution gegen Karsli

"Die antisemitischen Äußerungen von Herrn Karsli sind nicht mit den liberalen Grundwerten und Zielen der FDP vereinbar...." heißt es in einer Resolution, die die beiden Spitzenpolitiker Walter Döring (stellvertretender Vorsitzender) und Ruth Wagner (Hessen-FDP) verfasst haben. In der Resolution wird Karsli zum Verlassen der Partei aufgefordert. Möllemann gerät derweil immer mehr in der eigenen Partei unter Druck.

Quelle: n-tv, Welt am Sonntag

18.05.02

Zitat zur hemmungslosen Kritik an Israel bzw. des sich ausbreitenden Antisemitismus

"Ich glaube wir als Deutsche wir brauchen ganz sensible Schwellen gegenüber solchen Entwicklungen."

Bundespräsident Dr. Johannes Rau in einem Interview

18.05.02

Tageslosung

Gedenke an deine Gemeinde, die du vorzeiten erworben und dir zum Erbteil erlöst hast.
Psalm 74,2

In Jesus Christus sind wir auch zu Erben eingesetzt worden.
Epheser 1,11

(c) Verlag Haenssler, Friedrich Reinhardt, Herrenhuter Brueder-Unitaet

18.05.02

Fall Karsli wird zum Fall Möllemann 

Immer mehr verdiente FDP-Politiker distanzieren sich auf breiter Front von dem Partei-Vize Möllemann.

Nachdem bereits Hildegard Hamm-Brücher in einem Brief mit Parteiaustritt gedroht hat, hat nun auch Vorstandsmitglied Burkhard Hirsch erklärt vor Regelung des Fall Karsli keinen Wahlkampf mehr für die Partei zu machen. Der FDP-Ehrenvorsitzende Otto Graf Lambsdorff will auf der Sondersitzung des Landesvorstandes am 3. Juni gegen den Parteieintritt Karsli's intervenieren.

Möllemann hat die Stimmung in den vergangenen Tagen noch zusätzlich angeheizt, als er in einer völligen Verdrehung der Tatsachen erklärte der Vizepräsident des Zentralrats der Juden, Michel Friedman sei "mit seiner intoleranten, gehässigen Art" mitverantwortlich für den Zulauf, den die Seite der Antisemiten bekäme.

Die Grünen-Vorsitzende Claudia Roth hat inzwischen angekündigt Möllemann wegen Volksverhetzung, Verleumdung und übler Nachrede anzuzeigen.

Die Aussagen des NRW-Vorsitzenden belasten die für 27. Mai geplante Israelreise des Parteichefs Westerwelle schwer.

Link zum Thema:

Nahost-Krise am Rhein (bitte anklicken!)

17.05.02

Michel Friedman nimmt Stellung zum FDP-Fall Karsli

In einem n-tv Interview nimmt der Vizepräsident des Zentralrats der Juden, Michel Friedman Stellung zum Fall Karsli und weitet diesen zunehmend auch auf den FDP-NRW Vorsitzenden Jürgen Möllemann aus:

Interview ansehen (bitte anklicken!)

17.05.02

Solidaritätsreisen nach Israel zum Tiefstpreis

Das staatliche Israelische Verkehrsbüro (IGTO) bietet weiterhin Solidaritätsreisen nach Israel zum Tiefstpreis an. Für ganz 499 Euro bietet Ihnen das IGTO eine 5-Tage Reise nach Tel Aviv oder Jerusalem an. In der Gruppenreise sind Flug, Transfer und 4x ÜF in guten Mittelklassehotels inklusive. Diese Reisen zum absoluten Low-Budget-Tarif bieten eine herragende Gelegenheit Freunde und kleine Gruppen für eine Israelreise in diesen Tagen zu begeistern. Nutzen Sie die Gelegenheit und machen sie die Reisetermine in Ihrem Umfeld (z.B. christliche Kirchen und Gemeinden) bekannt.

Reisetermine:

16. Mai  - 20. Mai 2002
30. Mai  - 03. Juni 2002
06. Juni - 10 Juni 2002 
jeweils ab Frankfurt
02. Juni - 09. Juni 2002 
ab München

Mindestteilnehmerzahl: Jeweils 10 Personen

Auskünfte und Buchungen u.a. bei:

Schechinger  Tours (bitte anklicken!) oder 
Superstar Holidays (bitte anklicken!)

Auch Israelnetz bietet eine interessante Reise zu einem attraktiven Preisniveau an.

Zitat: "Das Eintreten für die Juden und ihren Staat ist Christenpflicht. Denn Israel braucht einen Frieden, der mehr ist als die Friedhofsruhe eines Waffenstillstandes. Und Solidarität, die mehr ist als bloße Wort, Gebete gehören dazu wie REISEN." (Peter Hahne, ZDF-Moderator)

Israel braucht Ihre Solidarität - jetzt! Zeigen Sie den Menschen in Israel, daß sie nicht allein sind und daß sich gerade jetzt in den Zeiten der Not Christen aus Deutschland an die Seite Israels stellen.

GoIsrael!

16.05.02

Antisemitismus in den USA

Auf einem Studenten-Campus in San Francisco wurde eine Gruppe von jüdischen Studenten von einer Überzahl Studenten angegriffen. "Hitler hat seine Arbeit nicht zu Ende gebracht", "haut ab oder wir bringen Euch um" waren einer der Hetzrufe die die Antisemiten der jüdischen Gruppe zuriefen und sie attackierten. 

Neben der großen Solidarität die viele Amerikaner mit Israel zeigen, ist - wie in Europa - in den USA ein deutlicher Anstieg von antisemitischen Übergriffen auf jüdische Einrichtungen festzustellen.

Link zum Thema: Das jüdische Wochenmagazin nimmt zum Thema Stellung:

Die Welt hat sich verändert (bitte anklicken!)

Quelle: NAI, Arutz 7, Tachles

 

16.05.02

 

Wo die Freundschaft aufhört

 

"Nazi-Methoden", "hemmungsloser Vernichtungskrieg", "zionistische Lobby" - nie war die Kritik an Israel so hemmungslos wie jetzt. Die Welt nimmt zu der "gekippten Stimmung" in Deutschland Stellung:

 

Wo die Freundschaft aufhört (bitte anklicken!)

 

 

 

 

16.05.02

 

Arafat bestätigt Finanzierung von Terror

 

In einem Interview mit Wolf Blitzer auf CNN „Sunday Night“ bestätigte Yasser Arafat die Dokumente unterzeichnet zu haben, die in dem Bericht von Minister Naveh aufgeführt werden: „Yes, I have my financial. I am proud of it, in what all I have signed...“

Abschrift des Interviews:

http://www.cnn.com/TRANSCRIPTS/0205/12/snn.03.html

Die „Akte Arafat“

http://www.israel.org/mfa/go.asp?MFAH0lom0

   
(c) Botschaft Israels, Berlin

   

16.05.02

 

Schawuoth (Wochenfest/ Pfingstfest)

 

Am Freitag beginnt Schawuoth, das letzte der drei Wallfahrtsfest nach der Zählung vom Beginn des jüdischen Jahres, fällt in die siebente Woche nach dem Passahfest (6. Sivan). Das Fest markiert das Ende der Gersten- und den Beginn der Weizenernte. Die Thora (Lev. 23,22) beschreibt das Fest als Wochenfest (hebräisch: Schavuot) - wegen der Wochenzählung zwischen Passah und Schawuoth - und als der Tag, an dem neues Getreide und neue Früchte an die Priester im Tempel übergeben wurden.
Eine weitere Komponente von Schawuoth ist die Erinnerung an die Gabe der Thora auf dem Berg Sinai.
An der Klagemauer in Jerusalem findet eine festliche Gebetsversammlung statt. In den Kibbuzim ist Schawuoth der Höhepunkt der Ernte des neuen Getreides und dem ersten Reifen von Früchten, darunter die sieben in der Bibel erwähnten Früchte des Heiligen Landes (Weizen, Gerste, Trauben, Feigen, Granatäpfel, Oliven und Datteln).

An Schawuoth werden messianische Juden und Christen besonders an jenes bedeutsame Pfingstfest vor rund 2000 Jahren erinnert. Auch damals offenbarte sich Gott in besonderer Weise: Die Apostel empfingen den Heiligen Geist. Die "Ernte" blieb nicht aus: 3.000 Menschen waren die "Erstlingsfrüchte" der guten Nachricht.

 

 

16.05.02

 

Diverse Kurzmeldungen

 

- Wie YEDIOTH AHARONOTH erst heute berichtete, wurde vor drei Wochen ein Waffenschiff von der israelischen Marine abgefangen. Das als Fischerboot getarnte Schiff hatte von der Hisbollah finanzierte RPG-Raketen, Katjushas, Mörsergranaten und Bomben geladen.
- Verteidigungsminister Ben-Eliezer sagte gegenüber HA’ARETZ  bezüglich der Beendigung und der Ergebnisse von Operation Schutzwall, dass 15 potentielle Selbstmordattentäter aufgehalten worden sind.
- Der saudische Außenminister bestätigte, laut HA’ARETZ, dass 1.800 palästinensische Familien, darunter auch die von Selbstmordattentätern, saudische Finanzhilfen erhalten.

- Wie YEDIOTH AHARONOTH berichtete, wurden zwei israelisch-arabische Schwestern vor vier Wochen verhaftet. Sie werden verdächtigt, dass sie am israelischen Unabhängigkeitstag eine Selbstmordattentäterin nach Haifa fahren wollten. Budaisa, 24, und Latifa Sa’adi, 20, standen mit der Tanzim in Hebron in Kontakt.

- Die höchste moslemische geistliche Autorität Ägyptens, Dr. Tantawi, sagte gegenüber der Zeitung Al-Bayan (Arabische Emirate), dass „es besser gewesen wäre, wenn der 11. September gegen die Knesset gerichtet gewesen wäre“. (MA’ARIV) 

   

(c) Botschaft Israels, Berlin

13.05.02

Likud-Resolution gegen einen eigenen Palästinenserstaat - Netanjahu auf dem Vormarsch

In der Konzerthalle in Tel Aviv fand gestern die Delegiertensitzung des Likud statt. Gegen den Wunsch von Ariel Scharon, der in einer leidenschaftlich vorgetragenen Rede vorgeschlagen hatte, die Abstimmung über die Resolution zur grundsätzlichen Zustimmung über einen Palästinenserstaat zu verschieben setzte sich sein schärfster Kontrahent Benjamin Netanjahu mit seinem Vorschlag bei den Delegierten durch. 

Ariel Scharon - der unter Protest den Saal verlies - warnte vor einem noch massiveren internationalen Druck auf Israel.

13.05.02

Antisemitismus in Deutschland

Unter Bezugnahme auf das Bundesinnenministerium sind nach Angaben der Bildzeitung insgesamt 127 antisemitische Übergriffe auf Juden, jüdische Einrichtungen und antisemitische Hetze offiziell registriert worden. Gegen 65 Verdächtige hat es Ermittlungen gegeben - in einem Fall ist Haftbefehl erlassen worden schreibt Bild.

Der Münchner Historiker Michael Wolffsohn sagte in einem dpa-Interview unter Hinweis auf die sprunghafte Zunahme antijüdischer Aktionen in Deutschland und Europa: "So eine knallharte antijüdische Stimmung gab es schon lange nicht mehr."

Quelle: Bild, dpa

12.05.02

Terroristen nach Zypern ausgeflogen

39 Tage lang haben sie (und andere z.T. höchst gefährliche Extremisten) sich in der Geburtskirche in Bethlehem verschanzt; nun wurden die 13 Terroristen nach Zypern/ Larnaca in ein schönes Hotel am Mittelmeerstrand gebracht. Offensichtlich werden sie Zypern als freie Männer verlassen und von verschiedenen europäischen Staaten aufgenommen werden. Der CDU-Außenpolitiker Friedbert Pflüger kritisierte diese beispiellose Fehlentscheidung der EU: "Wir führen einen weltweiten Kampf gegen den Terror und dann bieten wir den gefährlichen Terroristen selbst Unterschlupf." 

Da es an den europäischen Grenzen nahezu keine Kontrollen mehr gibt, ist es für diese Terroristen ohne große Schwierigkeiten möglich, nach Deutschland zu kommen. Der bayr. Innenminister Günther Beckstein (CSU) sagte in der Bild am Sonntag, es müsse verhindert werden, daß Diese "zu uns kommen und womöglich dann von hier weiter die Strippen ziehen."

In der Zwischenzeit wurde begonnen, die Geburtskirche in Bethlehem wieder zu reinigen. Der Zustand des Gotteshauses ist schrecklich. Nai schreibt hierzu: "Christen weinten als sie den Zustand sahen. In der Kirche stank es überall nach Urin, obwohl die Höfe in dieser Situation dafür hätten genutzt werden können... Berge von Essensmüll und anderer Gegenstände wurden herausgeschafft. Dazu fand man - zusätzlich zu den Waffen, die bereits eingesammelt waren, - 65 versteckte Sprengkörper, die irgendwann einmal explodiert wären. Die freigelassenen Mönche erzählten, daß sie von den Palästinensern mit Waffen bewacht wurden.... Gleich zu Beginn des 38-tägigen Geiseldramas entwendeten die Palästinenser brutal alles, was ihnen wertvoll erschien...."

Quelle: dpa, Welt am Sonntag, Bild, Nai

10.05.02

FDP-Parteitag in Mannheim

Jürgen Möllemann verteidigte auf dem FDP-Parteitag seine massiven antiisraelischen Tendenzen und mit gewohnten einseitigen Thesen gegen Israel und dessen Premierminister Ariel Sharon. Möllemann, der seit 1981 Vorsitzender der Deutsch-Arabischen Gesellschaft ist hatte in den vergangenen Wochen Israel des "Staatsterrorismus" und ist mehrfach mit antiisraelischen Äußerungen an die Öffentlichkeit gegangen. Kein Wort der Kritik in Mannheim von ihm im Übringen an seinem Freund Arafat, keine Kritik am grausamen Morden durch palästinensische Selbstmordterroristen.

Möllemann machte sich in den vergangenen Wochen für den Parteieintritt des ehemaligen Grünen-Politikers Jamal Karsli stark. Der gebürtige Syrer verglich das Vorgehen der Armee Israels in den Gebieten kürzlich mit Nazi-Methoden und holt gern das alte Vorurteil über die weltweite "zionistische Lobby" hervor, was der FDP-Ehrenvorsitzende Otto Graf Lambsdorff gegenüber der dpa klar als "antisemitische Äußerungen" und die Sprache der Nazis brandmarkte. 

Die Alt-Liberale Hildegard Hamm-Brücher hat inzwischen in einem Brief an den Parteichef Westerwelle damit gedroht die Parteimitgliedschaft zu kündigen, falls die FDP weiterhin mit anti-israelischen Positionen eine "neue Variante von Antisemitismus" salonfähig mache und wies darauf hin, daß der verstorbene ehem. Präsident des Zentralrats der Juden, Ignatz Bubis, diesen "opportunistisch ins rechte Fahrwasser einmündenden Kurs nie und nimmer gebilligt hätte."

Der Präsident des Zentralrats der Juden, Paul Spiegel, erneuerte unterdessen im Deutschlandfunk seine Kritik an Möllemann und wies insbesondere daraufhin, daß dieser nie zu den Bombenanschlägen gegen die israelische Bevölkerung Stellung bezogen habe. "Da kommt besonders deutlich zum Vorschein, daß er nicht als Bundesvorstandsmitglied der FDP spricht, sondern eben als Präsident der Deutsch-Arabischen Gesellschaft."

Quelle: dpa, n-tv, Die Welt, Spiegel, Deutschlandfunk

10.05.02

Ausreise der Terroristen, Beendigung des Dramas um die Geburtskirche in Bethlehem

Heute um ca. 7.00 H Ortszeit ist die Belagerung der Geburtskirche in Bethlehem zu Ende gegangen. Einzeln sind zu Beginn die von Israel gesuchten Terroristen in Begleitung von Mönchen aus der Kirche gekommen. Bis zuletzt wurde von der deutschen Medienlandschaft überwiegend verbreitet, daß sich die Mönche und eine größere Anzahl Jugendlicher freiwillig bei den Bewaffneten Kämpfern befinden. Erst nachdem 24. April drei Mönchen mit Hilfe israelischer Soldaten die Flucht gelang wurden nach und nach Details über die Zustände in der Kirche bekannt. Jugendliche wurden geschlagen, Ritualgegenstände entweiht und gestohlen - so die Aussage der Entkommenen.

Nunmehr hat sich Zypern (nach der Weigerung Berlusconi dem Druck aus dem Vatikan nachzugeben) bereiterklärt die 13 Terroristen, die gemäß der Vereinbarung beider Konfliktparteien ausgewiesen werden so lange aufzunehmen, bis sich andere Länder (europäische Länder) finden, die die Terroristen aufnehmen. Arabische Länder hatten sich geschlossen geweigert Asyl zu gewähren. Angeblich haben sich die folgenden Länder bereiterklärt diese Männer aufzunehmen: Spanien, Italien, Österreich, Griechenland, Luxemburg und  Kanada. 

Weiterführende Links

Angaben zu den Terroristen (bitte anklicken!)
Eindringen in Kirchen und heilige Stätten (bitte anklicken!)
Friedliches Ende eines Nervenkrieges (bitte anklicken!)
39 Tage im Blickpunkt der Welt (bitte anklicken!)

Quelle: Botschaft Israels, Nachrichtenagenturen, Die Welt

10.05.02

Solidaritätskundgebung in Frankfurt

Ca. 1.500 Israelfreunde aus ganz Deutschland z.T. mit Bussen angereist, kamen am Freitag nach Frankfurt auf den Römerberg um dort ihre Solidarität mit Israel zu bekunden. Die Veranstaltung, die von diversen Israelwerken ausgerufen wurde fand unter dem Motto "Israel - Du bist nicht allein!" statt.  Mit vielen Fahnen und Transparenten bekundeten viele Teilnehmer friedlich ihre Freundschaft mit Israel und dem jüdischen Volk.

Auch viele Juden aus Frankfurt waren zu dieser Veranstaltung anwesend und zeigten sich beeindruckt von der Solidaritätsbekundung (ausführlicher Bericht folgt).

Quelle: CFRI, eigene Recherche

08.05.02

Die Unfähigkeit mancher Journalisten objektiv über den Nahostkonflikt zu berichten

1.500 Auslandskorrespondenten sind alleine im April nach Israel gekommen um nahezu stündlich über die militärische Auseinandersetzung zwischen Israel und den Palästinensern zu berichten. Anderen Konfliktherden der Welt wird oft kaum Aufmerksamkeit der Medien entgegengebracht obwohl dort (z.B. Sudan) in einem Monat mehr Menschen ihr Leben lassen müssen als in Israel und in den Gebieten in einem Jahr.

"Die Welt" nimmt kritisch zur Berichterstattung über den Konflikt im Nahen Osten Stellung:

Die Anwesenheit so vieler Korrespondenten im Nahen Osten bleibt ein Rätsel" (bitte anklicken!)

08.05.02

"Zutritt für Juden und Israels verboten"

Nach einem Bericht von Smadar Peri in der israelischen Tageszeitung YEDIOTH AHARONOTH ist die Zahl von offen antijudaistischen und antiisraelischen Äusserungen in den beiden arabischen Ländern, die einen Friedensvertrag mit Israel unterzeichnet haben, stark angestiegen. So kann man in einem Restaurant in Amman in diesen Tagen ein Schild mit der Aufschrift „Kein Eintritt für Juden und Israelis!“ sehen. Vor einer Apotheke in Kairo soll ein Schild mit der Aufschrift „Eintritt für Hunde, Insekten und Juden verboten“ gesehen worden sein. 

Quelle: Botschaft Israels. Berlin Yedioth Aharonoth 

24.04.02

"The Jews took no one's land"

Der arabisch-amerikanische Gründer der Firma WorldNetDaily.com Josef Farah nimmt bei Arutz 7 zu der Behauptung Stellung, Juden hätten bei ihrer Rückkehr nach Israel den arabischen Familien Land weggenommen Stellung. Auszüge hiervon:
Als Mark Twain im 19.Jahrhundert das Heilige Land besuchte, war er sehr enttäuscht. Das Land war fast menschenleer und weitgehend Wüste. Zu Beginn des 20.Jahrhunderts kamen Juden aus der ganzen Welt zurück in das verheißene Land, das Moses und Joshua erobert hatten.
Ein Reiseführer für Palästina und Syrien (erschienen 1906) schildert, daß sogar während der ottomanischen Herrschaft die moslemische Bevölkerung in Jerusalem minimal war. Das Buch beziffert die Bevölkerung Jerusalems mit 60.000 Einwohnern. 7.000 davon seien moslemischen, 13.000 christlichen und 40.000 jüdischen Glaubens gewesen. 
Nachdem die Juden in das Land zurückgekommen waren und das Land urbar gemacht hatten, die Wüste zurückgedrängt hatten und Sümpfe trockengelegt hatten kamen Araber in das Land. Sie suchten Arbeit, Wohlstand und Freiheit.  
Das Land wurde per UN-Beschluß in einen jüdischen und einen arabischen Teil aufgeteilt; die Juden akzeptierten diese Zuteilung dankbar. Die Araber wiesen diesen Beschluß zurück und erklärten dem neu gegründeten jüdischen Staat den Krieg. Hunderttausende von Arabern verloren durch diesen Krieg ihre Heimat - nicht durch eine israelische Aggression.
Es gibt viele Beispiele in der Vergangenheit, die zeigen, daß Juden und Araber in Frieden leben können. Tragischerweise haben die Menschen damals beschlossen, ihr Zuhause zu verlassen. 

Quelle/ (c): Arutz 7

03.02.02/ 15.00 H

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